Wir trauern um Jürgen Wodopia

Völlig unerwartet verstarb Jürgen Wodopia, unser Coach der Triathlon-Liga-Mannschaften und Abteilungsleiter Triathlon.

Jürgen konnte wie kein Zweiter auf Menschen zugehen, Sportler zusammenbringen und sie begeistern. Er war immer gern für andere da und hat Hilfe angeboten, wo er konnte.

Sein Leben war der Sport. Nicht nur bei den Lemmingen, auch schon in der Zeit davor und in anderen Vereinen.

In den letzten Jahren hat Jürgen so viel für unseren Verein, besonders aber für die Jugend getan.

Fassungslos zurück bleiben nicht nur die Triathlon-Liga-Mannschaften, die er in den letzten Jahren mit viel Herzblut aufgebaut und betreut hat.

Wir sind froh und dankbar, dass wir ihn kennen durften. Er wird uns wahnsinnig fehlen. Wir verlieren einen Lehrer, Motivator, Vertrauten und Freund. Jürgen wurde nur 54 Jahre alt.

Unsere Gedanken sind bei seiner Frau und seinen Kindern.

Die Beisetzung findet am Freitag, den 14.12. um 14 Uhr auf dem Friedhof Rüppurr in Karlsruhe statt.

Wenn du möchtest, kannst du gerne einige Worte hier hinterlassen – etwas, das du seiner Familie sagen möchtest, oder einfach ein paar Erinnerungen.

23 Kommentare

  • Steffen Rößler

    Lieber Jürgen,

    ich durfte Dich vor vielen Jahren als Rennfahrer im Trikot des
    RSV Concordia Forchheim kennen lernen und viele
    gemeinsame Stunden beim Sport mit Dir verbringen.

    Wir haben viel miteinander gelacht und uns über Erfahrungen,
    Erinnerungen ausgetauscht. Dabei warst Du mir ein echter
    Freund und eine große Stütze.

    Du warst nicht nur Trainer, sondern Idol, Mentor,
    Mensch und vor allem Freund für mich.

    Auf diesem Wege drücke ich Dir meine Dankbarkeit hierfür aus und
    wünsche Dir auf deiner letzten Reise alles erdenklich Gute.

    -Steffen Rößler-

  • Sascha Schwedes

    Mit Jürgen geht ein herausragender Sportler, Trainer, Motivator und für mich auch ein Freund viel zu früh von dieser Welt.

    Es fühlt sich unfair an, dass jemand wie Jürgen, der immer auf sich und seinen Körper geachtet und auch bei seinen Sportlern stets die Gesundheit in den Vordergrund gestellt hat, so plötzlich aus dem Leben gerissen wird.

    Ich erinnere mich gerne an unsere gemeinsamen Trainingseinheiten, seien es der Scheibentreff mittwochs oder das Lauftraining zusammen mit Fleur in Rüppur auf der Bahn, mit den unermüdlichen Versuchen, aus mir Trampel einen Läufer zu machen. Diese Bereitschaft, für andere da zu sein, jeden mitzunehmen- ob Anfänger oder Top-Sportler- und das individuelle Potential auszuloten, zog sich durch sein ganzes Wirken und wird ein riesiges Loch hinterlassen. Es macht mich unendlich traurig, nicht weiter von so einem tollen Menschen lernen zu können.

    Mein aufrichtiges Beileid gilt Jürgens Frau und Kinder für den Verlust des Ehemanns und Vaters.

    -Sascha Schwedes-

  • Markus Rosenkranz

    Ich hatte das große Glück viele Jahre mit Jürgen verbringen zu dürfen. Wir lernten uns Anfang der 2000er kennen, als er sich den Karlsruher Lemmingen anschloss. Wir sind ungefähr im gleichen Alter und wir teilen die Leidenschaft für den Ausdauersport. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die gemeinsamen Schwimmtrainings im Unibad, wo wir lange Zeit auf der gleichen Bahn geschwommen sind. Jürgen sorgte immer dafür dass alle zusammen blieben und bremste auch mal ein wenn es zu schnell wurde.

    Wir waren im Winter auch oft zusammen beim Skilanglaufen im Schwarzwald und bei Wintertriathlons am Kniebis. Hier blieb mir in Erinnerung dass er immer früh starten wollte um zum Mittagessen wieder bei der Familie zu sein. Das zeigt deutlich dass bei aller Leidenschaft für den Sport die Familie für ihn immer an erster Stelle stand.

    Wir haben mit Jürgen einen großartigen Menschen verloren, der immer positiv dachte und vieles bewegt hat. Ich denke hier vor allem an seinen Einsatz für die Liga-Teams und die Förderung junger Triathleten in unserem Verein. Er war Coach und Mentor und gab seine große Erfahrung an unsere jungen Triatleten weiter. Ohne ihn hätten wir sicher nicht so viele junge Triathleten an unseren Verein gebunden. Dieses Vermächtnis von Jürgen wird bestehen bleiben und wir werden alle daran arbeiten es zu erhalten.

    Abschliessend möchte ich dir, liebe Tanya, Mira und Marco viel Kraft wünschen um diese schwere Zeit zu überstehen. Ihr seid nicht allein in eurer Trauer, der ganze Verein trauert mit euch.

    Mein herzliches Beileid.
    Markus

  • Jürgen Hilberath

    Nicht nur die Triathlonwelt trauert um den Verlust eines wertvollen Menschen. Ich durfte dich als fröhlichen, engagierten und stets hilfsbereiten Menschen und Kameraden kennen lernen. Auf der Siegerehrung des BASF TCRN haben wir im Oktober noch Pläne für 2019 geschmiedet und gemeinsame Ziele definiert. Dein plötzlicher Tod lässt auch mich sprachlos zurück, du wirst aber auch weiterhin ein fester Bestandteil des Triathlonfamile beliebn und zwar in der gesamten Metropolregion Rhein-Neckar. Ruhe in Frieden und mach nun die Engel dort oben im Himmel fit für weitere Aufgaben.
    Ich wünsche der Familie für die nächsten Tage und Wochen vor allem Kraft, um die anstehende schwere Zeit bestmöglich zu überstehen. Mein aufrichtiges Beileid,
    Jürgen und das Team des BASF Triathlon-Cup Rhein-Neckar

  • Charlotte Zech

    Meine Welt ist um einen großartigen Menschen ärmer geworden. Es fühlt sich an, als hielte sie die Luft an seit der Minute, in der Jürgen diese irdische Welt verlassen musste. Es scheint als wäre die Welt geschockt, dass sie sich trotz eines so herben Verlustes einfach weiter dreht. So wie die Menschen, die wie angewurzelt und ungläubig still stehen bleiben, denen keine Worte in den Sinn kommen, auszudrücken, was sie fühlen und doch nicht fühlen.

    Jürgen, du wirst unendlich fehlen! Jeden einzelnen Tag, in jedem einzelnen Training, bei jedem Wettkampf!
    Du warst einer der Guten, immer mit zwei offenen Ohren für jeden, immer bemüht, jedem einzelnen deiner Freunde gerecht zu werden, von denen du so viele hattest!
    Ich hätte dir gerne noch viel öfter Danke gesagt, mit dir Eis gegessen und gelacht. Aber das alles haben wir gemeinsam erlebt und ich bin schrecklich dankbar für jede noch so kurze Minute, die ich mit dir erleben durfte.
    Mir werden vor allem die vielen Dinge in Gedanken bleiben, die wir teilten – die Liebe für Süßkram, das Tratschen, das Lachen und immer wieder Gespräche auf Augenhöhe, voller Respekt und Anerkennung für den anderen. Danke, Jürgen, für deine Zeit! Komm‘ gut dort hinauf, zu den Sternen und freue dich weiterhin an der Welt, die sich so gnadenlos einfach immer weiter dreht…

    In sehr vielen Gesprächen hat Jürgen mir von seiner Frau und seinen Kindern erzählt. Ich leide ganz besonders mit den Menschen, die ihm am nächsten standen und hoffe, dass sie erfahren werden, welch einem tollen und geliebten Mann sie sein Leben lang die größte Stütze und Freude waren und welch ein erfülltes Leben sie ihm ermöglicht haben!

    Charlotte

  • Matthias Rosenkranz

    Auch ich hatte das Privileg, viele Jahre mit Jürgen zusammen Sport treiben zu dürfen. Ich erinnere mich noch gut an den Volkslauf, wo ich ihn das erste Mal traf, nachdem er zu den Lemmingen kam. Er war mir auf Anhieb sympathisch und ist mir über die Jahre immer mehr ans Herz gewachsen. Ich kenne kaum jemanden, der trotz eigener Wettkampfambitionen immer derart für andere da war und ihnen weiter geholfen hat. Sein Einsatz für den Verein und die Ligamannschaften war legendär.

    Jürgen, du wirst uns allen wahnsinnig fehlen!

    Tanya, Mira und Marco – ich wünsche euch viel Kraft um die schwere Zeit zu durchstehen.

    Matthias

  • Eva Stadler

    Meine kleine Welt blieb mal für kurze Zeit einfach mit der Fassungslosigkeit über Deinen Tod einfach stehen. Es ist so unfassbar und stimmt mich auch Tage später immer noch sehr traurig.
    Danke an Dich Jürgem, du warst ein toller Kollege, ein toller Sportler – einfach ein toller Mensch .. hattest immer ein offenes Ohr für Deine Mitmenschen egal zu welchem Thema.
    Ich wünsche Dir eine gute Reise über die Regenbogenbrücke .. komm gut an.

    Deiner Familie wünsche ich viel Kraft um die schwere Zeit und für die Zukunft.

    Eva

  • Andreas Eisenmann

    Lieber Jürgen,

    vielen Dank für jede Minute, die ich mit Dir verbringen durfte.
    Wenn Du da warst, war die Welt heiter und schön und mir ging es gut.
    Du bist einer der ganz besonderen Menschen, die ich in meinem Leben kennengelernt habe.

    Unvergessen ist die Zeit, in der Du meine Frau Sandra und mich über unser Kennenlernen, die Verlobung beim gemeinsamen Urlaub am Fuschlsee, die Hochzeit bis zur Geburt unserer Tochter Amelie begleitet hast. Dafür bin ich Dir sehr dankbar.

    In meinem Herzen lebst Du weiter!

    Andi

  • Sandra Eisenmann

    Als ich 2012 den Lemmingen beigetreten bin, lernte ich auch Jürgen kennen. Zum ersten Mal trafen wir im Schwimmtraining im Weiherhofbad aufeinander, damals wie bis zuletzt besaß Jürgen die Fähigkeit mit seiner unvergleichlichen offenen und sympathischen Art neue Sportler für die Lemminge zu begeistern, so auch mich.
    Ich erinnere mich gerne an die vielen Schwimmtrainings mit anschließendem Besuch im Vogel. Da haben wir immer viel über den Sport und das Leben sinniert.
    In Trainingslagern in Oberhof, Obertilliach und Fuschl am See lernte ich Jürgen als Mensch näher kennen. Auch hier war zu spüren, dass er für den Sport lebt und und alle damit begeistern konnte. Nicht weniger wichtig war ihm eine tolle Gemeinschaft untereinander, so erinnere ich mich gerne an viele lustige Momente.

    Schnell ist Jürgen für mich ein guter Freund geworden. Er hat mich auf der ein oder anderen Station in meinem Leben begleitet, so ist er nicht ganz unschuldig daran, dass ich heute mit meinem Mann verheiratet bin! Jürgen hatte in jeder Hinsicht die unglaubliche Gabe Menschen zusammenzubringen!

    Vermutlich wird erst in den nächsten Wochen und Monaten deutlich wie sehr uns Jürgen fehlen wird.

    Lieber Jürgen,

    ich werde vermissen mit dir auf einer Bahn zu schwimmen.
    Ich werde vermissen mit dir gemeinsam zum Kniebis zu fahren und die Langlaufski anzuschnallen.
    Ich werde vermissen von dir als Trainer und deinem sportlichen Erfahrungsschatz zu lernen.

    Ich werde dich als herzensguten und äußerst hilfsbereiten Menschen in Erinnerung behalten. Ich bin sehr dankbar, dass ich dich kennenlernen durfte.

    Liebe Tanya, lieber Marco, liebe Mira,

    die Nachricht vom Tod eures Ehemanns und Vaters hat mich sehr erschüttert. Meine Gedanken sind bei euch, ich wünsche euch viel Kraft für die bevorstehende Zeit.

    Mein herzliches Beileid

    Sandra

  • Kathrin Noga

    Lieber Jürgen,

    heut‘ vor einer Woche hab ich Dich zum letzten Mal gesehen.. und jetzt bist Du nicht mehr da? Immer noch nicht vorstellbar.. so präsent wie Du warst wo auch immer Du warst.. nie laut sondern ruhig und bedacht und weise. Das hat mich fasziniert und Du hast mich beeindruckt, die paar Tage, Stunden, Minuten, die ich Dich erlebte.. ja, ich kenn‘ Dich erst seit dem diesjährigen TriaCamp Toskana – Du hast mir nachrückend die Teilnahme ermöglicht, obwohl ich komplett neben der Zielgruppe lag.. Es war ein tolles Erlebnis!

    Wo auch immer Du bist, ich kann Dir versichern, Du bist noch hier in den Köpfen und Herzen der Menschen, die Du hier unten, wenn auch nur kurz (wie mich), begleitet hast und da wirst Du immer bleiben. Und Du wirst sie besser machen, als Sportler und als Menschen, das ist mir in der letzten Woche bewusst geworden!
    Und noch eins glaub ich zu wissen: für die Lemminge hättest Du mehr nicht tun können.. außer noch ein grooosses bisschen länger im Leben bleiben..

    In tiefer Anteilnahme für Deine Frau und Deine Kinder, die Dein Hafen waren..

    Mach’s gut! Wo auch immer Du nun bist!

    Kathrin Noga

    „Wir müssen nur entscheiden, was wir mit der Zeit anfangen wollen, die uns gegeben ist“ – Gandalf der Graue

  • Tobias Held

    Das Internet bietet heutzutage die Möglichkeit, etwas über Menschen zu erfahren, von denen man schon seit langem nichts mehr gehört hat. Am Vorabend erinnerte ich mich zufällig an Jürgen Wodopia und musste tief betroffen feststellen, dass er am 26.11 verstorben ist.
    Jürgen war in den 90er-Jahren Trainer der Mittelstreckenläufer des KSC, unter ihm damals ein erfolgreiches Läuferteam in Süddeutschland, vor allem in der 4x800m-Staffel, die erfolgreich an deutschen und süddeutschen Meisterschaften teilnahm. Bevor ich studienbedingt weiter nach Gießen wechselte hatte ich 1994 bei Ihm ein tolles Jahr, die Leichtathletik machte wieder Spaß!! Nach meinem Wechsel trainierte ich in den Semesterferien als noch weiter beim KSC, in den Trainingslagern in Viareggio bildeten meine Gießener Gruppe mit dem KSC-Team eine Trainingsgemeinschaft und wir hatten gemeinsam viel Spaß. Sein damals berufsbedingter Rückzug war ein Verlust für die Leichtathletik, wie man sieht konnten sich später dafür zahlreiche Karlsruher Triathleten freuen, dass sie solch einen großartigen Trainer und Freund hatten.
    Seiner Familie gilt mein herzliches Beileid!

    Tobias Held, Schwalmstadt

  • Anja Falkenberg

    Als Sportler und Kämpfer fällt es schwer zu akzeptieren, dass es Dinge gibt, die man nicht ändern kann. Dein Tod macht mich traurig, hilflos und auch wütend. 

    Du fehlst so sehr und bist doch da: Auf deiner Laufstrecke über die Wiesen bei Rüppurr, die ich laufe; auf deiner Radstrecke am Rhein, die ich radle; in der Halle, wo ich bei deinen Yoga- und Stabi-Übungen schwitze; im Vogelbräu beim Biertrinken und bald auch am Kniebis auf der Loipe.

    Es hilft mir zu wissen, dass du DEIN Leben gelebt hast. Mit einem Lachen im Gesicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass du bei einer zweiten Chance viel anders machen würdest. Und das ist doch das Schönste, was man erreichen kann.

    Und was bleibt uns zu tun? Leben im Hier und Jetzt. Nichts verschieben auf unbestimmt später, was uns wichtig ist. Jedem, der uns etwas bedeutet, dies auch immer mal wieder sagen und zeigen. Uns  nicht unnötig zu ärgern über Kleinigkeiten. Und Gesundheit als unser höchstes Gut schätzen und bewahren.

    Ich werde dich nicht vergessen! 

    Anja

    „Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern; tot ist nur, wer vergesser wird.“

    Imanuel Kant

  • Tobias Zeltmann

    Noch immer kann ich es nicht glauben, dass Jürgen nicht mehr unter uns ist. Er war für mich Vorbild und Inspiration. Ich habe so viel von ihm gelernt. Mit seiner offenen und sympathischen Art konnte er schon bei der ersten Begegnung Menschen erreichen und begeistern wie kein Zweiter. Unvergessen bleibt für mich, wie er mir für meine erste Mitteldistanz den Trainingsplan geschrieben, an meiner Lauftechnik gefeilt, Ernährungstipps gegeben und mich zum Scheibentreff mitgenommen hat. Ganz besondere Erlebnisse waren auch der gemeinsame Start beim Heidelbergman und wie wir zusammen an der Kalmit gefightet oder zusammen die Straßen in der Toskana unsicher gemacht haben. So viele schöne Erinnerungen bleiben, sodass ich mit Sicherheit sagen kann, dass mich Jürgen auch in Zukunft bei meinem Training begleiten wird. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich Jürgen kennen lernen und einen Teil seiner wertvollen Zeit mit ihm verbringen durfte.
    Ich wünsche insbesondere seiner Familie ganz viel Kraft für den weiteren Weg.

  • Simone Palzer

    Lieber Jürgen,
    ich hatte das Glück, letzen Winter im Lauftraining einige Läufe gemeinsam mit dir zu machen. Ich erinnere mich noch genau, wie du mir freudestrahlend davon erzählt hast, dass du bei Sonnenschein schon auch mal unter der Woche Mittags Langlaufen oder schwimmen gehst: Ein Traum für jeden, der im Winter wochentags die Sonne wohl eher nur durch das Bürofenster sieht…
    Ich hatte den Eindruck, du hast dein Leben immer genossen und hast nichts auf später geschoben. So wirktest du auf mich immer zufrieden, gelassen und vor allem glücklich. Mit deiner Art hast du uns alle angesteckt.
    Es fällt mir schwer zu begreifen, dass du nun nicht mehr da bist. Es ist so vieles an dir, das uns für immer bleibt.
    Danke für die vergangene Zeit und dass ich dich kennen durfte.

    Ich wünsche Jürgens Frau und Kindern viel Kraft in dieser schweren Zeit.

  • Tobias Hauptmann

    Ich lernte Jürgen leider erst im Juli 2017 kennen…auf Vermittlung meines Sohnes Max traten wir als Team beim Paarzeitfahren der RSG Ried an…und harmonierten vom ersten Moment perfekt miteinander, sportlich und zwischenmenschlich.
    Auch bei einer nachfolgenden Trainingsausfahrt, als treuer „Kudogeber“ und vor allem als engagierter Trainer meines Sohnes bei den Lemmingen…Jürgen war einfach ein ganz feiner Mensch. Ich bin froh, dass ich ihn kannte, ein so intensives sportliches Ereignis mit ihm erleben durfte und er für Max ein so guter Trainer und Berater war, ich bin traurig und schockiert, dass Jürgen so zeitig gehen musste und es keine gemeinsame Zeit mehr geben wird.

  • Hape

    Ich bin völlig geschockt vom Tod von Jürgen. Wir haben uns beim KLL in der Rose in Oberammergau kennengelernt und später uns immer wieder per EMail ausgetauscht und über Laktatduschen geflachst. Ich war ja auch mal 800m-Läufer.
    Was für ein furchtbarer Schlag für die Frau und Kinder. Ich bete, dass Gott sie tröstet und ihnen neue Lebensfreude schenkt und auch finanziell auf die Beine stellt.
    Das Leben ist wie Morgentau. Eben noch da und schon wieder weg.
    Mein Kardiologe hat mich dieses Frühjahr aus dem Rennsport herausgeholt und mir nur noch Gesundheitssport verordnet.
    Wir müssen auf uns und unsere Nächsten aufpassen.
    In tiefer Trauer
    Hape

  • Dirk Lösel

    Als ich als Student in Karlsruhe in den 1990er-Jahren bei der KSC-Truppe mittrainierte, da war Jürgen eine Art „Zusatztrainer“, egal für welchen Verein ich denn nun lief… Er hat die KSC-Truppe maßgeblich zusammengehalten und immer alle im Team aktiv betreut, unabhängig davon welches Trikot sie denn im Wettkampf trugen. Seine offene Art passte immer perfekt zum Sport, das berühmte „Sport verbindet“ braucht ja doch auch Personen, die den Kleber bilden und Jürgen gehörte in die Kategorie „Superkleber“.
    Trainer, Zusatztrainer, Mentor, Motivator, Freund – all das war Jürgen für sein damaliges KSC-Team.
    Ich bin dankbar, dass ich Jürgen kennenlernen durfte.

    Ich wünsche Tanya, Marco und Mira die nötige Kraft, diese schwere Zeit durchzustehen. Ihr schafft das!

  • Axel Loewe

    Mit Jürgen geht ein wunderbarer Mensch viel zu früh von dieser Erde.
    Ich durfte die letzten Jahre gemeinsam mit dir schwimmen, laufen, radeln, dehnen, kräftigen, kämpfen… Dabei habe ich unendlich viel von dir gelernt. Mit welchem Einsatz, welcher Leidenschaft und gleichzeitig welchem Einfühlungsvermögen du auf jeden einzelnen von uns eingegangen bist, ist einmalig! Deine einzigartige offene, freundliche und verbindende Art war so unheimlich wertvoll für die Gruppe: die große Lemmingfamilie und ganz besonders die Ligateams. Ich kann immer noch nicht glauben, dass du nicht mehr gemeinsam mit uns Zeit verbringen, Spaß haben, Sport treiben kannst. Dich Montag morgens nicht als einen der ersten in der Umkleide im Unibad zu sehen wirkt so unwirklich. Dein viel zu früher Tod lässt mich sprachlos zurück. Allzu gerne hätte ich noch viele weitere fröhliche Stunden mit dir verbracht!

    Mein herzliches Beileid gilt Jürgens Familie. Ihr hattet einen außergewöhnlichen, tollen Vater, Ehemann und Sohn!

  • Christine Hofer

    Lieber Jürgen!
    Du hast meiner Tochter ein Zuhause gegeben und Tanya, Mira und Marco waren wie eine Familie für sie.
    Unter deiner Obhut ist sie zu einer Sportlerin gewachsen, auf die du stolz sein kannst. Dafür bin ich dir und deiner Familie unendlich dankbar!
    Ich wünsche deiner Familie die Stärke, die sie ganz besonders jetzt braucht und um diese Lebenserfahrung eines Tages verstehen zu können.

  • Hansjürgen Wetzler

    Lieber Jürgen,

    wie Worte finden, wie beschreiben…
    Ein Vorbild warst du, bist du, für viele von uns.
    Ein Energiebündel, einer der macht, der anpackt, der lenkt und umsetzt.
    Theorie vermitteln, ja, soviel es braucht, aber „auf der Strecke“ und im Leben spielt die Musik, da konntest du aufzeigen und vorleben wie man Kräfte einteilt und mobilisiert.

    Zu „uns Oldies“ bei den Lemmingen gehörst du (aber nicht nur). Muß ich erwähnen, weil es sonst nicht aufgefallen war, wenn du den „Jungen“ an den Fersen, Reifen, Ski-enden klebst oder gar davon gefahren bist. Und viele Sprints mit all deiner Erfahrung und deinem alten Potenzial für dich entschieden hast. Ein starkes Verbindungsglied zwischen alt und jung warst du, weil du dein Wissen und deine Erfahrung intensiv und konstruktiv weitergeben wolltest.

    Deinen Elan und dein Engagement, auch deine Konsequenz, habe ich Jahr für Jahr mehr bewundert. Und wie du eine Balance zwischen Professionalität im Sport und Training mit Abenteuerlust und Spaß gestalten und vermitteln konntest.

    Mit Schmunzeln und Lachen alte und neue Geschichten auspacken, Hüttenabende genießen wenn die Beine brennen vom Tag auf der Loipe. Das war Freude die du gerne ausgestrahlt hast…Und das Kartenpusten hätten wir auch noch weiter geübt 🙂

    Du bist bei uns in den Herzen und Gedanken präsent, und wirst es bleiben. Da draußen auf den Wegen, Straßen und Loipen. Und manche Übung im winterlichen Hallentraining wird mich daran erinnern, um wieviel du beweglicher warst, wie geschmeidig du dich in die Haltung rein denken und fühlen konntest.

    Ich wünsche all deinen Lieben, vor allen aber Tanya, Mira & Marco die Kraft und Energie die sie zum Loslassen und Überwinden von Schmerz und Trauer brauchen. Und dass du in ihren Gedanken immer der Ratgeber, Partner, Vater sein kannst, als wärst du dabei und würdest mit ihnen sprechen. Du wirst ihnen ihr Leben lang zur Seite stehen, da bin ich ganz sicher.

    Hans W

  • Armin Kuhn

    Es sind jene Augenblicke im Leben, an denen die Zeit still zu stehen scheint, man inne hält und das Unfassbare versucht zu begreifen. Es ist sehr schwer zu verstehen, dass Jürgen verstorben ist.

    Jürgen habe ich als ganz besonderen Menschen sowie großartigen Sportler und Trainer kennen und schätzen gelernt. Er hatte mich in den frühen 90´ern Jahren motiviert, als Mittelstreckler von meinem damaligen Verein VFB Gaggenau zum KSC-Läuferteam zu wechseln. Rückblickend gesehen war dies die schönste, erfolgreichste und auch geselligste Zeit, die ich als Leichtathlet erleben durfte.

    In diese Zeit fielen große Erfolge auf badischer, süddeutscher und deutscher Ebene, die wir insbesondere in den 4 x800 m- und 4×1500 m-Staffeln zusammen erzielt hatten. Jürgen hatte es auf seine unnachahmliche Weise verstanden, junge und auch arriviertere Läufer zusammen zu schweißen und ein Mittel- und Langstreckenteam auf die Beine zu stellen, das als KSC-Läuferteam bekannt und sehr erfolgreich war. Jürgen hat sich mit all seiner Begeisterung und Energie eingebracht und war selbst ein wichtiger sportlicher Teil des Teams. Seine besondere Stärke lag darin, „seine Jungs“ zu motivieren, den Teamgedanken in den Vordergrund zu stellen und jeden in seiner Disziplin individuell zu verbessern. Seine Trainingsmethoden waren damals schon sehr innovativ und mit heutigem Wissen kann man sagen, sogar der Zeit voraus!

    Was Jürgen besonders auszeichnete war seine warmherzige, humorvolle und offen Art. Das zeigte sich auch darin, dass er viele Athleten aus anderen Vereine im Training integrierte. Das Vereinstrikot spielte dabei keine Rolle. Jürgen war vielmehr als unser Trainer, er war ein guter Freund und Sportskamerad. Ohne Jürgen hätte es das KSC-Team nicht gegeben, ohne ihn wären wir um unzählige Erlebnisse, schöne Momente und großartige Erfolge ärmer.

    Lieber Jürgen, Du wirst eine riesengroße Lücke im Leben all derer hinterlassen, die Dich geliebt, gemocht und mit Dir wunderbare Zeiten erlebt haben. Die Erinnerungen an Dich werde ich mir immer bewahren.

    Mein Mitgefühl gilt Tanya, ihren Kindern Marco und Mira sowie der ganzen Familie.

    Armin

  • Marc Schleyer

    Lieber Jürgen,

    ich war geschockt als ich es gestern erfahren habe und bin es immer noch.
    Gestern Abend habe ich mir die Bilder aus unserer gemeinsamen Zeit angeschaut. Als Du mich in Grenoble besucht hast und wir Alp d’Huez hochgefahren sind, als wir in Kaltenbroon in kurzen Hosen Langlaufen waren, als wir uns beim Lemming Wintercup ein Fotofinish geliefert haben. Auf jeden Bild, das ich mir angeschaut habe, hast Du immer gelacht, warst immer gut drauf und Du hast mit jedem um die Wette gegrinst.

    Ich habe noch nie jemanden kennengelernt, der so positiv und immer so voller Energie war. Die gute Laune war immer allgegenwertig.

    Dass dies nicht mehr ist und nicht mehr sein wird, macht mich sehr traurig.

    Tanya, Marco und Mira ich wünsche Euch viel Kraft in dieser schweren Zeit.

    Ede

  • Annette Hartmann

    Jürgen fehlt in so vielen Bereichen…

    Ich habe ihn Anfang 2016 kennengelernt, als ich mit ihm zusammen gearbeitet habe. Ich war neu im Büro und wir sollten als Team- er Bauleitung, ich Planung- eine Retro- Tankstelle im Stil der 60er Jahre auf dem den Kniebis bauen. Ende April fuhren wir noch im Schneegestöber hoch und hatten dann den Sommer über eine sehr aufregende Zeit mit einem Projekt, das voller kniffeliger Überraschungen steckte und unter großem Zeitdruck fertig werden musste.

    Jürgen hat es geschafft, die Wogen, die zwischendurch immer mal über uns zusammenzubrechen drohten…..zu glätten. Immer die Ruhe und den Überblick bewahrt- und die gute Laune! Dabei hat er seinen immensen Anteil, den er am Gelingen hatte, immer herunter gespielt. Es war eine so große Freude, mit ihm zu arbeiten!

    Vorletzten Mittwoch, am 21.11.18 waren wir dann im Kino, in einem Film, der teilweise in „unserer“ Tankstelle spielt und freuten uns am Ergebnis unseres Schaffens. Ich bin so froh, dass ich diesen Moment noch mit ihm teilen durfte! Es war ja das letzte Mal, für immer…, dass ich ihn sah. Immer noch, nach Tagen, absolut unfassbar und sehr sehr traurig…

    Was bleibt? Die Erinnerung. Die Inspiration, die Jürgen so vielen Menschen gab.

    In meinem Fall- und hier spannt sich der Bogen doch noch zum Sport! hat er mich- eine sportlich eher mäßig begabte Person- dazu überredet, eine Jahres Karte fürs Schwimmbad zu kaufen und einen Kraul- Kurs zu belegen! Damit hat sich mir eine ganz neue Welt erschlossen. Immer wenn ich jetzt beim Schwimmen einen kleinen Fortschritt mache, denke ich an Jürgen.

    Mein tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie.

    Annette.

    „Wer einen Fluß überquert, muß die eine Seite verlassen“ Mahatma Gandhi

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