Bericht Rennradwochenende Baerenthal 11.-13.08.17

Bei Nieselregen sind wir (Anja F., Hans W., Wolfgang K., Daniel F., Michael M., Jürgen R. ) um 15.00 Uhr an der Europahalle losgeradelt. Der Mut wurde belohnt, das Wetter hat gehalten. Die 90 km über den Col De Pigeonnier waren noch ein recht gemütliches einrollen und wir konnten uns näher kennenlernen.
Daniel R. und sein Kumpel Anthony brachten das Gepäck mit dem Auto.
In der Jugendfreizeitstätte in Baerenthal haben wir dann gleich den Grill angeworfen und ordentlich zugelangt.
Am nächsten Tag Punkt 9.00 ging es auf die von Hans geplante 200km Strecke Richtung Süden.
1. Ziel war das Schiffshebewerk bei Arzviller, eine Riesenbadewanne um den Höhenunterschied zwischen 2 Kanälen zu überwinden.
Daniel R. und Anthony warteten dort schon mit üppiger Verpflegung.
Danach sollte es zum höchsten Punkt auf fast 1.000m gehen.
An dem Pass trainierte allerdings ein Rallyefahrer und die Strecke war gesperrt, so dass wir auf eine Waldpiste ausweichen mussten. Immerhin sahen wir aus nächster Nähe wie das aussieht wenn so ein Gefährt aus rasender Fahrt abbremst um eine 180° Drehung zu machen.
Die ewig lange Abfahrt führte dann über Engenthal Richtung Saverne zur letzten Pause.
Danach gab es wieder leckeres vom Grill, am Sonntag ging es südlich von Haguenau über die Fähre bei Plittersorf wieder zurück.

Insgesamt waren das fast 400km auf verkehrsarmen Straßen in schöner Umgebung, die wir zu 99% immer in der Gruppe gefahren sind. Je nach Leistungsstärke wurde die Führungsarbeit geteilt, das hat super geklappt.

Fazit: Die Jugendfreizeitstätte bietet eine klasse Möglichkeit mit sehr guter Verpflegung günstig unterzukommen. Obwohl wir am Samstag und Sonntag schon ordentlich Gas gegeben haben waren zumindest Daniel F. und ich schwerer als vorher, das Essen hat also geschmeckt. Durch die An- und Abfahrt mit dem Rad hat man richtig viel Sport mit wenig organisatorischem Aufwand in einer Umgebung, die sehr rennradtauglich ist.
Leider stehen (noch) keine Bilder zur Verfügung.

Für das Wochenende 13.-15.07.18 habe ich mal für den Verein 3 Bungalows für insgesamt 16 Personen reserviert. Das ist ohne Risiko da man recht spät noch stornieren kann. Ich denke das ich da bei der Vereinsversammlung irgendwann im Herbst noch ein paar Worte dazu sagen kann.
Wer mag kann sich den Termin ja trotzdem jetzt schon mal vormerken.

Jürgen Rieger

Lemminge in Franken

Hofheim in Unterfranken, 30.07.2017:     -Bericht von Sascha Schwedes, Bilder von Facebook (Link s.u.)-

Nachdem mein geplanter Start bei der Challenge Heilbronn im Juni aufgrund eines Cuts am Zeh ausfallen musste, war ich auf der Suche nach einem weiteren Wettkampf über die Mitteldistanz vor meinem Debut in amerikanischen Gefilden am 24. September. Zufällig erfuhren Madeleine und ich bei einem Besuch in ihrer Heimat Schweinfurt vom Triathlon in Hofheim, einem kleinen Ort nordöstlich von Schweinfurt.

Hofheim liegt in der Region „Haßberge“, einem Mittelgebirge nördlich des Mains mit einer  maximalen Erhebung von 512m ü.N. Der dort ansässige Verein veranstaltet einen familiär gehaltenen Wettkampf über die Sprint-, Kurz- und Mitteldistanz mit einem Limit von 150 Startern pro Strecke. Geschwommen wird im Ellertshäuser See, einem nett gestalteten Naherholungsgebiet, das auch viele Schweinfurter anzieht, bevor es auf die sanft wellige Radstrecke durch die Haßberge in Richtung Hofheim geht, wo sich die Laufstrecke befindet. Neben meiner Meldung über die Mitteldistanz hatte sich Madeleine für die Sprintdistanz eingetragen.

Am Morgen des Starts war noch einiges zu erledigen, da man die 2. Wechselzone in Hofheim eigenhändig bestücken und dann zum ca. 10km entfernten Ellertshäuser See fahren muss, um den Wechsel Schwimmen/Rad einzurichten. Hat aber alles gepasst und um 9:00 Uhr standen wir bei der Wettkampfbesprechung am See. Ein halbe Stunde später hieß es für mich, im überschaubaren Starterfeld zwei Runden inklusive Landgang im See zu absolvieren. Ähnlich wie Wolfgang hatte ich diese Saison nicht mit besonderem Schwimmfleiß geglänzt, was insbesondere bei der Zeit der zweiten Runde deutlich wurde, aber irgendwann war’s vorbei und ich nahm Kurs Richtung Rad. Hier fährt bzw. fliegt man zunächst mit einem kleinen Umweg nach Hofheim, um dann im Fall der Mitteldistanz noch dreimal zurück zum See und wieder nach Hofheim zu radeln. „Fliegen“ deswegen, weil es zwar wellig, aber tendenziell bergab geht und weil es nach Aussage der Einheimischen meist Rückenwind hat. So auch 2017. Das machte einen Höllenspaß und sorgte für einen formidablen Schnitt von weit über 40km/h auf den ersten 10km. Wo es runtergeht und von hinten bläst ist auf einer Rundstrecke aber auch der Anstieg mit Gegenwind nicht weit, was ich ab Hofheim erfahren durfte. Das nagte an den Kräften und ließ mich insbesondere in der letzten Runde die Kilometer bis zum nächsten Wechsel runterzählen. Schließlich war aber auch die zweite Disziplin geschafft und ich schnürte die Laufschuhe. Da ich nicht auf Bestzeit aus war, lief ich verhalten los und versorgte mich üppig mit Wasser und Schwämmen an den zahlreichen Verpflegungsstellen, es war nämlich inzwischen ziemlich warm und schwül geworden. Die Hofheimer Laufstrecke ist im Großen und Ganzen flüssig zu laufen, bietet auf ihren gut fünf Kilometern aber fast keinen Schatten, dafür ein paar Höhenmeter. In meinem Fall musste ich viermal durch, bevor ich doch mit leichter Schlagseite in den Zielkanal abbiegen durfte.

Madeleine stieg um 11:30 Uhr ins Wasser, kam etwas unzufrieden mit ihrer Schwimmerei auf’s Rad, holte sich auf dem Weg nach Hofheim die fünftschnellste Radzeit unter den Frauen und rannte sehr ordentlich und kontrolliert die fünf Kilometer durch.

Am Ende reichte es für Madeleine zum zweiten und für mich zum dritten Platz in der Alterklasse. Leider konnte unser Glück bei der Verlosung rund um die Siegerehrung nicht perfekt gemacht werden, weder beim Schinken noch bei der Salami vom lokalen Metzger wurde unsere Nummer gezogen. 😉 Trotzdem war es ein sehr schönes Erlebnis, in familiärer Atmosphäre auf einer wunderbaren Strecke in einer ganz anderen Region seinem Lieblingssport nachzugehen.

Ergebnisse: http://www.tria-hofheim.de/DE/triathlonergebnisse.html

Bilder: https://www.facebook.com/pg/Tria-TC-Hofheim-762796890494735/photos/?tab=album&album_id=1443633122411105

Wolfgang Schoch finisht Ironman Zürich 2017

Zürich, 31.07.2017:       – Bericht und Fotos von Wolfgang Schoch – 

Hallo zusammen,

 

am Sonntag bin ich beim Ironman Zürich gestartet. Nach Lanzarote im vergangenen Jahr, war ich relativ entspannt in den Tagen vor dem Wettkampf gewesen. Als ich dann kurz vor sieben Uhr in der Frühe im Neo am Ufer des Zürichsees stand, stieg aber trotzdem ein wenig Aufregung in mir auf – aber die von der guten Sorte. Nach dem 70.3 in St. Pölten war das mein zweiter Wettkampf mit Rolling Start und ich fand das ganz angenehm. Das Rennen lief für mich ganz gut, auch wenn ich auf der Laufstrecke einen Tiefpunkt hatte und da leider nicht die Zeit erreichen konnte, die ich mir vorgenommen hatte. Dennoch bin ich sehr zufrieden mit den 11:36h und der Erkenntnis, dass ich das Rennen ohne körperliche Schäden überstanden habe. Vergangenes Jahr hatte ich mir ja leider einen Muskelfaserriss auf der Laufstrecke eingefangen. 

 

Die Veranstaltung kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen. Abgesehen von der wirklich tollen Radstrecke empfand ich die ganze Organisation wirklich toll und die Helfer sehr freundlich. Trotz dem ganzen Spaß freue ich mich jetzt aber auch noch auf ein paar ruhigere Tage mit dem ein oder anderen isotonischen Getränk auf Hopfen-Malz-Basis 😉

Gruß

Euer Wolfgang

 

 

Einen etwas ausführlicheren Bericht gibt es im Anschluss oder mit ein paar Bildern auf meinem Blog: https://regenerationswunder.de/ironman-switzerland-2017/


Sonntag früh, 6:53 Uhr. Während normale Leute wahrscheinlich noch schlafen oder gerade erst von einer harten Partynacht nach Hause kommen, stehe ich in einem Pulk von 1700 Triathleten am Rand des Zürichsees. Alle fünf Sekunden stürzen sich acht Athleten in die Fluten, um ihren längsten Tag des Jahres zu erleben. Für mich ist es die zweite Langdistanz und so weiß ich, dass dieser Tag von zwei Dingen dominiert sein wird: der Euphorie darüber, das scheinbar unvorstellbare zu tun und von ausgeprägten Schmerzen. Aber genau das ist es, was ich will und worauf ich seit Monaten hingefiebert habe. Ich will nochmal diese Erfahrung machen.

Der See ist klar und durch den Rolling Start entzerrt sich das Startfeld sehr angenehm. Ich komme schnell in meinen Rhythmus und achte sehr penibel darauf, mich auf den ersten Metern nicht zu verausgaben. Das klappt. Die Strecke führt über eine große Runde ohne viele Wenden. Dadurch gibt erst gar nicht die Möglichkeit, dass es zu Engstellen kommt. Ich denke ein paar Mal darüber nach, ob ich nicht noch eine Schippe zulegen soll, entscheide mich aber jedes Mal dagegen. Wahrscheinlich ist das auch die richtige Wahl. Ich darf nämlich nicht vergessen, dass ich beim Schwimmtraining in der Regel nur das Minimalprogramm von vier bis fünf Kilometern in meiner Vorbereitung absolviert habe. Pro Woche und nicht pro Training, wohlgemerkt! Außerdem finde ich es unheimlich schwer, mich beim Schwimmen realistisch in Bezug auf die Geschwindigkeit einzuordnen. Und es wäre doch sehr schade, sich direkt zu Beginn schon zu verzocken. Nach 1:19h steige ich aus dem Wasser. Für mich eine solide Zeit, mit der ich zufrieden bin.

Der erste Wechsel erfolgt routiniert und ist mit knappen fünf Minuten voll im Plan. Ich hatte mich vor dem Start an gewissen Problemstellen ordentlich mit Melkfett eingerieben, sodass ich den Neoprenanzug ohne Probleme vom Körper bekomme. Die angesprochenen Probleme entstanden dadurch, dass ich meinen ersten (und einzigen) Neo im Jahr 2013 gekauft habe und in den letzten Jahren vor allem an den Beinen ordentlich zugelegt habe. Neopren ist natürlich in gewissen Grenzen dehnbar, aber das An- und vor allem Ausziehen wird dadurch leider nicht einfacher.

Dann geht es endlich auf das Rad. Die Strecke besteht aus zwei Runden. Zunächst gibt es 30 ziemlich flache Kilometer entlang des Zürichsees – perfekt, um den Rhythmus zu finden. Danach biegt die Strecke ins Hinterland ab, wo auch drei der vier Anstiege warten. Der erste davon ist recht moderat, der zweite hört auf den Namen »The Beast« und geht schon mehr zur Sache. Der Name verpflichtet eben. Der Dritte hingegen ist wieder sehr fair, dafür ziemlich lange. Alles in allem aber gut machbar. Nach 70 km geht es dann auch schon wieder auf am See zurück in Richtung Start.

Bevor man allerdings die erste Runde beenden kann, steht noch ein Ausflug zum »Heartbreak Hill« an. Das ist ein kurzer, giftiger Anstieg von knapp 100 Höhenmetern. Allerdings ist hier so viel Stimmung, dass man jede Anstrengung sofort vergisst. Das Highlight bildet eine an beiden Seiten von Zuschauern gesäumte Straße, die gerade genug Platz lassen, dass man fahren konnte. Gänsehaut pur! Kurz darauf ist die erste Runde auch schon geschafft. Die zweite Runde ist anstrengender, da mittlerweile etwas Wind aufgekommen ist. Das merkt man vor allem auf den ersten 30 Kilometern, die sich nun doch etwas schwerer treten lassen. Ich versuchte, nicht übermäßig dagegen anzukämpfen. Denn meine Sorge ist, dass ich mich auf dem Rad übernehme und beim Laufen dafür bezahle. Trotzdem fühlt sich das Radfahren noch gut und nicht zu hart an.

In Zürich gibt es nur eine Wechselzone, sodass man sein Rad einfach wieder an seinen alten Platz stellt. Nachdem das Rad im Ständer hängt, schnappe ich mir meinen Wechselbeutel und laufe ins Wechselzelt. Helm ab, Schuhe an und los. Fast zumindest, denn bevor ich auf die Laufstrecke gehe, lege ich noch einen kurzen Toilettenstopp ein. Den hätte ich mir allerdings sparen können, denn anscheinend hat mein Körper jeden überschüssigen Tropfen Flüssigkeit herausgeschwitzt. Bei rund 5-6 Litern, die ich auf dem Rad getrunken habe, ist das eine beachtliche Leistung. Und ein starker Hinweis darauf, wie krass Dehydration eigentlich sein kann.

Schließlich bin ich nach ziemlich genau sieben Stunden auf der Laufstrecke. Eine Stunde früher als im letzten Jahr auf Lanzarote. Ich fühle mich gut, oder eben so gut, wie man sich nach sieben Stunden Sport fühlen kann. Der Magen mach noch immer keine Probleme und das beruhigt mich.

Auf der ersten der vier Runden kann ich noch ganz gut laufen. Dann wird es zunehmend schwerer. Gut, das ist jetzt keine sehr große Überraschung. Mein Kreislauf macht mir Probleme. Nicht so extrem, dass ich mich setzen muss, aber doch so stark, dass ich es nicht einfach so ignorieren kann. Ich versuche es natürlich trotzdem. Aber das ändert nichts. Mein Puls sackt auf 120 Schläge ab und ich bekomme ihn nicht mehr höher. Dazu kommt ein leichter Schwindel. Vielleicht liegt es am mittlerweile recht schwül gewordenen Wetter. Vielleicht hängt es aber auch mit den acht Stunden Sport zusammen, die ich bisher hinter mir habe habe.

Ich nehme mir an den Verpflegungspunkten Zeit, um viel zu trinken und mich mit Wasser und nassen Schwämmen zu kühlen. Das tut gut und gibt mir jedes Mal wieder etwas Kraft. Die zweite Runde ist dann irgendwann auch geschafft. Jetzt ist es nur noch ein Halbmarathon. Eine Distanz, die ich in den vergangenen Monaten jede Woche mindestens einmal zurückgelegt habe. Ist das alles? Zum Glück ja. Auf der dritten Runde begegne ich meinem mentalen Tiefpunkt. Zu der leichten Benommenheit kommen jetzt auch noch Schmerzen in meinen Füßen. Das fühlt sich an, als ob ich dicke Blasen an den Sohlen hätte. Meine Schritte werden etwas kürzer und das Lächeln fällt mir schwerer. Und natürlich kommt irgendwann auch der Gedanke ans Aufgeben, nachdem ich den dritten oder vierten Athleten sehe, der am Straßenrand liegt und medizinisch versorgt wird.

Aber geht es mir verglichen mit diesen Leuten wirklich so schlecht? Oder sollte ich nicht viel lieber froh sein, dass ich eben noch laufen und das Ding ins Ziel bringen kann? Der Umgang mit negativen Gedanken gehört dazu und ich darf jetzt keinen Schritt nachgeben. Ich muss nach vorn blicken und mir in Erinnerung rufen, warum ich das mache. Es ist weder eine Pflicht noch eine Bürde, sondern ein Privileg. Ich bin hier, weil ich Triathlon liebe und gesund genug bin, um diesen Sport in dieser extremen Form ausüben kann. Wenn eine Langdistanz auch ein mentaler Wettkampf ist, bin ich gerade an meinem mentalen Heartbreak Hill angelangt. Ich konzentriere mich auf positive Bilder. Meine Frau und meine Freunde, die extra nach Zürich gekommen sind, um mich zu unterstützen und mich anzufeuern. Auf den Zieleinlauf, der für alles entschädigt. Und natürlich auf das beste Bier des Jahres, das es heute Abend geben wird. Es wirkt. Das Lächeln in meinem Gesicht gewinnt an Kontur und meine Schritte werden entschlossener. Nun ja, vielleicht nicht schneller, aber für mich fühlen sie sich besser an. Ich weiß, dass ich das Ding zu Ende bringen werde.

Nach einem Marathon in rund viereinhalb Stunden bin ich im Zielkanal und laufe auf dem ausgelegten Teppich dem Zielbogen entgegen. Diese letzten Meter sind von Zuschauern gesäumt, die einen nochmal so richtig anfeuern. Das fühlt sich verdammt gut an. Als ich das Ziel durchschreite, bin ich unheimlich glücklich. Ich habe es geschafft und trotz der Schmerzen fühlt sich jetzt alles sehr, sehr gut an. Und die 11 Stunden und 36 Minuten kommen mir auf einmal gar nicht mehr so lange vor

Irgendwann nach dem Zieleinauf mache ich mich mit meiner Frau auf den Weg ins Hotel. Das sind circa 45 Minuten zu Fuß und ich kann den Weg ohne zu Humpeln gehen. Ich spüre natürlich meine Beine, aber verglichen mit meinem Zustand nach dem Rennen auf Lanzarote geht es mir wirklich gut. Den Tag lassen wir in einem Restaurant in der Nähe des Hotels bei leckerem Essen und kühlem Bier ausklingen.

Ich bin mit dem Rennen voll und ganz zufrieden. Ich hatte mir zwar im Vorfeld ausgemalt und vorgenommen, etwas schneller zu laufen, aber das war einfach nicht drin. Das liegt vielleicht ein ganz kleines Bisschen an der Tagesform und dem Wetter, zu einem großen Stück aber auch an meinem Training. Insofern ist das keine Sache, über die ich unzufrieden sein kann. Sehr froh bin ich, dass meine Ernährungstrategie aufging, die diesmal ausschließlich auf Flüssigkeit und PowerBar Weingummis gesetzt hat. Für meinen empfindlichen Magen war das perfekt.

Eine Freundin sagte mir im vergangenen Jahr, dass die Langdistanz wirklich ein geiles Format ist. Ich habe jetzt zwei Stück hinter mir und kann dieser Aussage ohne Vorbehalt zustimmen. Ich habe die (verletzungsfreie) Vorbereitung in diesem Jahr sehr genossen und der große Tag an sich war wieder ein Erlebnis, das in Erinnerung bleiben wird. Werde ich nochmal eine Langdistanz angehen? Wahrscheinlich schon. In den kommenden Wochen werde ich mir allerdings erstmal etwas Ruhe und Alternativprogramm genehmigen. Denn so schön der Sport auch sein mag – Er ist nicht alles im Leben.

Paarzeitfahren der RSG Ried Rastatt: Lemminge 3.

Iffezheim, 27.07.2017: Das Paarzeitfahren der RSG Ried-Rastatt war mit 36 klassierten Paaren wieder ein voller Erfolg. Unser Duo Jürgen Wodopia/Tobias Hauptmann konnte sich dank starker Fahreistung (37:35 min., 43 km/h) und Altersbonus auf dem dritten Gesamtrang platzieren.

Weitere Lemminge:
24. Sascha Schwedes / Madeleine Erhard
28. Tobias Zeltmann / Andreas Eisenmann

Jürgen und Tobias erreichten den 3. Gesamtrang

Lemming des Jahres 2017

Karlsruhe – 21.07.2017:                  – von Matthias Rosenkranz –

nachdem sämtliche Wettbewerbe der Lemming des Jahres-Wertung erfolgreich stattgefunden haben, steht die finale Gesamtwertung fest:

Daniel Debertin konnte – trotz Absolvierung des letzten Einzelzeitfahrens im Standgas – die Führung behaupten und ist Lemming des Jahres 2017. Gratulation!

Da Dirk Debertin im EZF nicht angetreten war, konnte er seinen Sohn nicht mehr gefährden und hat sogar noch Platz 2 an Jürgen Wodopia verloren. Beste Frau wurde Anne Neidhardt auf Gesamtrang 5.

Die Siegerehrung findet im Rahmen der Lemming-Jahreshauptversammlung statt.

Gesamtwertung Lemming des Jahres 2017

    

Trainingstreff Bienwaldzeitfahren 2017

Scheibenhardt, 19.7.2017:                 – Bericht von Dirk Debertin –

Liebe Radsportlerinnen und Radsportler,

bei idealen Bedingungen wurde heute das Zeitfahrtaining mit einem überwältigenden Teilnehmerfeld im Bienwald ausgetragen. 53 Radsportlerinnen und Radsportler fanden sich in Scheibenhardt ein, um die 22,05 km im Einzelzeitfahren in Angriff zu nehmen; so mussten sogar 3 Teilnehmer per Hand gestoppt werden.

Da die örtlichen Gegebenheiten eine größere Teilnehmeranzahl nicht zulässt, müssen wir bei den nächsten Austragungen das Teilnehmerlimit von 50 einhalten. Da heißt es dann, rechtzeitig die Teilnahme bekunden!

Heute war der schnellste des Trainings mit eingerechneten Boni Thomas Eppinger in 28:03 (Netto: 30:53). Zweiter und damit auch beste Frau knapp dahinter Nicola Stöhr in 28:07 und nochmal 2 Sekunden dahinter Klaus Schmittgall in 28:09.

Bemerkenswert noch die Fahrt von Ben Witt, mit der schnellsten Nettozeit des Tages in 29:26 (45,0km/h !) und das in Halbschuhen, bzw Schlappen, weil er seine Radschuhe vergessen hatte! Dafür gab es dann auch den „Ohne Aufsatz“-Bonus.

Ebenfalls nostalgisch unterwegs Philipp Horstmann auf einem alten, schweren Stahlrad mit breiten Reifen, Schaltung am Rahmen und ohne Klickpedal in 33:18 (39,7km/h). Es geht also auch ohne High-Tech!

Vielen Dank an die zahlreichen Helfer und noch einen schönen Radsportsommer,
wünscht Euch Dirk
im Auftrag der Radsportabteilung der Karlsruher Lemminge e.V.

Ergebnisliste Bienwald 2017

Hoch hinauf auf den Kaltenbronn

Gernsbach-Hilpertsau, 28.06.2017:   – Bericht von Dirk Debertin –

Allen Gewitterwarnungen zum Trotz wurde heute wieder die Hatz auf den Kaltenbronn als Training gestartet, und auch die Windverhältnisse waren eher günstig.

Auch wenn der Streckenrekord für die Nettozeit vom Vorjahr (Thomas Heuschmidt in 30:25) nicht geknackt wurde, gab es für die 26 Fahrerinnen und Fahrer im Ziel tolle Zeiten. 

Die Zeitnahme mit der race|result Hard- und Software wurde diesmal von Matthias Rosenkranz sehr entspannt durchgeführt.

Als nächster Trainingstermin steht das Zeitfahren im Bienwald am 19. Juli an.

 

Liga-Wettkampf in Erbach

Erbach, 25.06.2017:           – Bericht und Fotos von Tabea Schuh –

In Erbach fand der dritte der fünf Ligawettkämpfe statt. Für einen Großteil der Ligastarter ging es bereits am Samstag in die Nähe von Ulm, wo sie sehr herzlich von den Familien Bachor und Beck willkommen geheißen und verwöhnt wurden.

Bei optimalen Wetterbedingungen starteten die verschiedenen Ligen am Sonntag in den Wettkampf. Geschwommen wurden zwei Runden im Erbacher See, der mit 25 Grad sehr warme Temperaturen aufwies. Als Wechselzone diente das Donauwinkelstadion, das zwischen jeder Disziplin einmal umrundet werden musste. Danach folgte das Radfahren, über eine 43km lange, wellige Strecke, bei dem sich viele Radfahrgruppen zusammenfanden. Die 10 km führten über den Radweg entlang der Donau und endeten im Stadion.

Besonders stark war Anne Neidhardt, die als erste in der Frauenliga aus dem Wasser kam und mit einem tollen 12. Platz finishte.

 

 

Ihre Leistung hatte einen großen Anteil daran, dass das Frauenteam 1 den Tag in der Teamwertung auf Platz 9 abschloss. Das zweite Team belegte den 17. Rang, die 3. Liga den 10, die Seniorenliga kam nach den vorderen Ergebnissen der ersten Wettkämpfe dieses Mal auf den 10. Platz und die erste Liga erreichte einen tollen 7. Platz.

 
So ging eine schöne, sehr gut organisierte Veranstaltung zu Ende, bei der die Lemminge mit fünf Mannschaften wieder die meisten Ligateilnehmer stellten und unser Lemmingeblau die vorherrschende Farbe war.
Als nächstes steht in zwei Wochen der Teamwettkampf in Ebenweiler an.

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