Karlsruhe – Zurich and in between

Tradition – Glück&Pech – Neues – Maximale Vielfalt

Die Herausforderung 2026 bestand in vielen Konkurrenzveranstaltungen am selben Wochenende und dem Umstand, nicht mehr in der Sporthalle übernachten zu können. Nur dank dem starken Einsatz von Michael, Andrej und Hans gelang es alle Probleme zu lösen.

Der Start der Radanfahrer*innen erfolgte wie immer mit Radgruppen in Durlach und Ettlingen- nur war die Gruppe mit sieben Radelnden erstmal überraschend klein. Nach einer Baustelle im Murgtal mit Durchquerung der altbekannten Leitplanke bei Langenbrand stand dem ersehnten Frühstück im Cafe Saur in Freudenstadt nichts mehr im Weg. Hier kam mit Anja und Stefan Verstärkung in die Gruppe und zielsicher konnte die nächste Kaffee-Kuchen-Station im Königsfelder Kurpark angesteuert werden. Dank Hans Kurbelkappenwerkzeug konnte die traditionelle Panne auf dem nächsten Streckenabschnitt in nullkommanix gefixt werden. Statt Aldi war in Bonndorf die “ARAL” Anlaufstelle zum Auftanken. Und obwohl alle Wetter-Apps und der RadfahrerRundumblick Regenschauer vor- hinter- und neben uns sahen blieben wir vor Regen verschont und äußerlich trocken. Das blieb auf allen folgenden rasanten Abfahrten bis nach Tiengen so- wo die erste Unterkunft (Familie Mengel, Paul, 2x Stefan, Martin und Lars) bezogen wurde. Andrej, Laura und David zogen per Rad weiter gen Zürich – Anja und Hans mit Familie im Bus gen Rheinsheim.

Lemming-Ausfahrt mit Familienanschluss war der neue und erfolgreiche Schritt, die logistischen Herausforderungen 2026 zu meistern. Immer noch staune ich, dass alles klappte.

Der Bonustag (Freitag) war eine weitere Radausfahrt (wieder gegen alle Wahrscheinlichkeit ohne Regenkontakt) zum Rheinfall in Schaffhausen. Und am Samstag ging es in Kombinationen von Auto, Bahn und Bus nach Zürich, um mit unserem 14-köpfigen Laufteam die Gesamtstrecke von 114,77 km und eine Höhendifferenz von 2’640 m im Großraum Zürich zu bewältigen.

Laufen, wo andere Urlaub machen, ist das bewährte Motto- inklusive Benutzung von Bergbahnen, Bussen und Trämli. Bei unserem Wetterglück ist bis auf Martin (der mit Hagelkörnern traktiert wurde) auch niemand nass geworden- und so konnte Sophie als Schlussläuferin im Irchelpark mit einem bravourösen Schlusssprint unser verdientes gutes Resultat (179. Platz von 1076) dingfest machen.

Der guten alten Tradition folgend gab es danach die Spaghettata zu schweizer Preisen, aber immerhin mit freiem Nachschlag. Die Müdigkeit schickte die Sportler in ihre Quartiere zum Schlafen.

Rückfahrt

Am Sonntag zeigte sich die Sonne dann endlich von Anfang an, sodass statt der Regenjacke auch die Sonnencreme endlich zum Einsatz kam. Zu siebt und mit noch erstaunlich frischen Beinen rundeten wir das Wochenende mit weiteren 115km bis nach Haslach ab, von wo aus es mit der Bahn weiter nach Karlsruhe ging. Schon vor Offenburg in die Schwarzwaldbahn einzusteigen, stellte sich dabei als Glücksgriff heraus, ansonsten wären wir beim Fahrgastaufkommen am Feiertag wohl immer noch unterwegs.

Text: Lars heller, Fotos: Andrej Rhode, Hans-Jürgen Wetzler