Treffen sich drei Lemminge auf einem Wettkampf
Am Wochenende vom 24.-26.07.2026 fand im Salzburger Land der Trumer Triathlon statt. Angeboten wurden Funtriathlon, Sprint-, Olympische und Mitteldistanz, Kindertriathlon, diverse Kombinationen aus 2 Disziplinen, Seecrossing und Charity Run.
Wer nicht genug bekommen konnte, machte ein „Triple“ und startete am Freitagabend beim Seecrossing über 1,4 km oder 3,0 km, am Samstag bei einem kürzeren Rennen (Fun oder SD) und am Sonntag bei einem längeren (OD oder MD).
Alle Wege (außer dem vom Schwimmausstieg zur WZ) sind extrem kurz, die Streckenmarkierungen sind vorbildlich und die Menschen ultrafreundlich (auch außerhalb des Triathlons). Der Haken: die Radstrecke ist nicht ganz flach.
Radek Handorf und Martin Schwind waren (ohne das voneinander zu wissen) für die Mitteldistanz angereist, Bettina Schwind hatte sich für Spaß und somit den Funtriathlon am Samstag entschieden.
Die Bedingungen am Samstag waren warm bis heiß und sehr sehr heiß unter den blanken Füßen beim Laufen auf dem schwarzen Granulat des Kunstrasenplatzes der Wechselzone. Sobald die Füße in Schuhen steckten, waren die Bedingungen ganz nach Bettinas Geschmack. Sie unterbot die erhoffte Radzeit und ihre Wunschzielzeit deutlich und kam als AK 50-59-Siegerin ins Ziel. Bei dem in diesem Jahr neu eingeführten Rolling Start musste das aber noch nicht den Endstand bedeuten. Leider wies die Online-Urkunde den Gesamtrang der Frauenwertung (25) fälschlicherweise als AK-Platzierung aus, so dass Bettina nicht zur Siegerehrung erschien.
Am Samstagabend schlug das Wetter um. Die Temperaturen sanken und Regen wurde prognostiziert. Immerhin wurde am Sonntag die Nutzung von Neoprenanzügen erlaubt.
Geschwommen werden mussten zwei unterschiedlich große Runden mit einem kurzen Landgang dazwischen. Die Wechselzone war ebenfalls auf dem Kunstrasenplatz, der bis auf die noch tagelang überall auftauchenden kleinen schwarzen Körner keine Herausforderung darstellte.
Die Cut-Off-Zeiten sind ziemlich straff und richten sich nach der Uhrzeit. Ein langsam Schwimmender sollte möglichst früh starten, damit das nicht eng wird.
Auf dem Rad musste eine Runde dreimal gefahren werden. Mit jeder Runde wurden die Anstiege gefühlt steiler, der Wind rüttelte auf den Anhöhen und den Abfahrten und verlangte den Teilnehmenden Einiges ab. Hinzu kamen immer wieder Regenschauer, die die Abfahrten nicht einfacher machten. Auch die Cut-Off-Zeit für die Radstrecke endet zu einer festgelegten Uhrzeit und bietet wenig Spielraum.
Die Laufrunde musste viermal durchlaufen werden. Sie ist eigentlich relativ flach, doch nach der kräftezehrenden Radfahrt wurde jede Steigung deutlich spürbar. Hat man die ersten beiden Disziplinen innerhalb des Cut-Offs gemeistert, darf man für den anschließenden Halbmarathon 2h40 unterwegs sein.




Text: Bettina Schwind Bilder: Lemminge