27. Interner Lemming Swim & Run
Der interne Lemming Swim & Run startete in vier Wellen im KIT-Bad. Die Bedingungen konnten nicht besser sein, mit vorhergesagten 12°C und Sonne. Keine Umziehpflicht und es war nicht kühl, dank der Sonne. Die lange Strecke konnten Lotti Baßler und Philipp Adam für sich entscheiden. Bei der kurzen Strecke waren Nicole Frank und Christian Krämer je auf dem 1. Platz.
Die kurze war besser besetzt gewesen als die lange Strecke, bei den Frauen, wie bei den Männern, möglich weil es einige Absagen zu verzeichnen gab. Das heißt im Allgemeinen: Die kurze Strecke ist gerade im Hinblick auf die Liga-Vorbereitung nicht uninteressant und wird gut angenommen.
Es gab auf allen Teilstrecken Spannung pur. Die erzielten Schwimm-, Lauf- und Wechselzeiten unterschieden sich meist nur gering. So lagen die ersten fünf Plätze lediglich immer nur 2 bis maximal 3 Minuten auseinander. So war es doch die Konstanz über beide Strecken, die am Ende über die Endplatzierung entschied.
Nicht jeder absolvierte dieselbe Strecke wie im Vorjahr, was einen direkten Vergleich der Zeiten erlaubt würde. Es sind trotzdem Verbesserungen einsehbar, wie von Dennis Fleckenstein mit einer Verbesserung von 3:03 Min:Sek in seiner Gesamtzeit zum Vorjahr, wobei er beim Schwimmen 1:55 Min:Sek schneller war. Erik Schöfer verbessert sich um 1:25 Min:Sek in seiner Gesamtzeit und 0:27 Min:Sek beim Schwimmen. Beide liefern eine tiefe 14-er Zeit beim Schwimmen über 1.000 m ab. Daniel Flöter ist 1:26 Min:Sek auf der kurzen Strecke schneller, wobei hier das Laufen mit 1:17 Min.Sek schneller als im Vorjahr war.
Herauszuheben ist die Einzelzeit von Julian Lüttel mit einer Schwimmzeit von 13:49 Min:Sek über 1.000 m auf einem 2. Gesamtplatz und Julian Beisel mit einer 3:29er-Pace über 8,4 km und einem 4. Gesamtplatz
Von Philipp Adam haben wir fünf Antworten bekommen, auf von uns überlegte Fragen, die uns Einblicke in seine Offseason und Vorbereitungsphase geben.
1. Wie viele Stunden trainierst du über den Winter (Nov.-Feb.)? Was würdest du an deinem Wintertraining 2027 gerne ändern?
Philipp: Im November und Dezember etwa 8-9h und im Januar und Februar 10-11h. Nächstes Jahr würde ich gerne im November und Dezember bereits mehr trainieren und mehr schwimmen.
2. Gab es einen Moment, in dem dein Körper gesagt hat „System überlastet“ – und wie hast du darauf reagiert?
Philipp: Ende Februar konnte ich nach den Klausuren mehr trainieren, was ich dann auch gleich getan habe. Mit der Teilnahme beim Saarbrücker HM (1:15:04 H:Min:Sek) eine Woche vorher kam dann die befürchtete Überbelastung, von der ich mich gerade rechtzeitig wieder erholen konnte.
3. Wenn du dein Rennen als Experiment betrachtest: Was würdest du beim nächsten „Versuch“ anders machen?
Philipp: Das Rennen war tatsächlich ein Experiment, da ich nach dem Halbmarathon mich erneut dann hauptsächlich auf rechtzeitige Regeneration konzentriert habe und am Freitag bei der Vorbelastung noch schwere Beine hatte. Im Rennen waren die Laufbeine dann aber ziemlich gut, die Schwimmform würde ich allerdings mehr fokussieren.
4. Ganz ehrlich: Wie lange brauchst du jetzt, um dich davon wieder zu erholen?
Philipp: Für die Regeneration nehme ich mir diesmal 2 Tage, wobei ich trotzdem locker trainiere.
5. Was war anstrengender: das Schwimmen, das Laufen oder so zu tun, als wär’s ganz locker?
Philipp: Am härtesten war das Schwimmen, da ich sehen konnte, wie Julien auf der Nebenbahn schnell weggezogen ist. Durch einen schnelleren Wechsel hatte ich beim Laufen zum Glück den schrumpfenden Abstand stets vor Augen, was das Laufen dann mental deutlich besser gemacht hat.
Text: Daniel Flöter Bilder: Patrick Harms














