Lemminge beim Rheinstetten Triathlon

Rheinstetten, 24.7.2016:            – Bericht von Pia Weber –

Am 17. Juli fand der 11. Rheinstetten Triathlon statt. Bei herrlichem Wetter standen 5 Lemminge am Epplesee bereit zum Startschuss. Nach 400m schwimmen und einer Zeit von 06:17min kam Raphael als erster Lemming aus dem Wasser. Nur kurz dahinter erreichte auch Michael den Schwimmausstieg. Anschließend folgte ein flacher Rundkurs auf dem Rad, der insgesamt 2,5x zu absolvieren war. Die vielen Zuschauer und die nahezu optimalen Bedingungen ließen die Räder der Lemminge auf der insgesamt ca. 17km langen Radstrecke schnell rollen. Hier konnte vor allem Tobias glänzen und viele Plätze gut machen. Nach einer technisch anspruchsvollen Anfahrt an die 2. Wechselzone und einem schnellen Sprung in die Laufschuhe ging es dann auch schon auf die 5km lange Laufstrecke durch die Wälder. Während Pia als 2. Frau auf die Laufstrecke ging, startete Franz seine erfolgreiche Aufholjagd, stellte seine läuferische Form mit einer Zeit von 21min unter Beweis und konnte damit ebenfalls viele Plätze gut machen. Am Ende konnten sich alle Lemminge im Zielbereich über tolle Ergebnisse, eine super Veranstaltung und reichlich Verpflegung freuen.

Einzelergebnisse:

Geissler Raphael: 00:55:41 (AK: 3. Platz, 6. Gesamt)

Zeltmann Tobias: 01:00:04 (AK: 5. Platz, 27. Gesamt)

Betzhold Franz: 01:02:44 (AK: 10. Platz, 45. Gesamt)

Bens Michael: 01:03:40 (AK: 13. Platz, 56. Gesamt)

Weber Pia: 01:08:03 (AK: 4. Platz, 9. Gesamt)

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Weltweit erster Singlespeed Triathlon

Obernzenn, 23.7.2016:                  – Bericht von Matthias Rosenkranz –

… so (siehe Überschrift) stand es jedenfalls in der Ausschreibung: http://ultra-race.com/
Das fand ich irgendwie lustig und weil es nicht so weit weg ist (ca. 1,5 h Fahrt), habe ich mich mal angemeldet.

Am vergangenen Samstag war es nun so weit. Die Anzahl der Starter war leider noch geringer als die der Anmeldungen. Das war schade, da es ein sehr schöner, familiärer Wettkampf war, in den der Veranstalter David Michael Klose viel Herzblut gesteckt hat.

Vom Hochwasser (der Austragungsort Obernzenn ist am 29.5. heftig überschwemmt worden) hat man nichts mehr gesehen und auch während des Wettkampfs ist es trocken geblieben (zwei Tagen zuvor sah die Prognose noch katastrophal aus). Da ich erst morgens angereist bin, habe ich die Party am Vorabend verpasst (soll toll gewesen sein), aber immerhin war ich früh genug da um die Radrunde mal abzufahren und zu prüfen, ob die gewählte Übersetzung (39/14) passt (ja, ging).

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Um 13:00 Uhr ging es dann los – ganze 6(!) Mann (keine Frauen beim Singlespeed-Wettbewerb) schwammen los. Peinlicherweise war ich der Einzige im Neo – war erlaubt, von der Temperatur wär’s aber nicht nötig gewesen. Zuerst war ich an Position 2, konnte dann aber die Führung übernehmen (ganz neues Gefühl ) und bis zum Schwimmziel so weit ausbauen, dass ich trotz Neo-Ausziehen als Erster auf dem Rad war.

Danach war’s dann einfach – nur nicht mehr überholen lassen
Anscheinend geben die Liga-Wettkämpfe doch eine gewisse Tempohärte, ich kam gut voran und bin erst mal zwei Runden völlig alleine gefahren. Den Anstieg kam ich im Stehen noch ganz gut hoch und in der Ebene konnte ich mit der gewählten Übersetzung einigermaßen Druck machen. Abwärts hab ich’s halt rollen lassen.
Ab der dritten Runde waren Fahrer des später gestarteten Jedermann-Triathlons auf der Strecke, das hat zusätzlich motiviert (hab ein paar überholt).

Als ich gegen Ende der vierten Runde noch in Führung lag, dachte ich mir schon, dass es reichen wird. Dann noch eine Schrecksekunde: Beim Abbiegen von der letzten Runde Richtung Ziel war die komplette Straße von Zuschauern belegt, die noch nicht mit mir gerechnet hatten. Ein herzhaftes „Achtung! Platz da!“ sorgte aber für freie Fahrt.

Beim Loslaufen hörte ich dann etwas von „…mit großem Vorsprung…“, trotzdem bin ich erstmal ziemlich zügig los. Beim Wendepunkt (zu laufen war eine Seerunde mit Abstecher zu einem Wendepunkt) bei km 2 sah ich dann – nichts. Weit und breit kein Verfolger. Als mir der Zweite entgegen kam, hatte ich ziemlich genau einen km Vorsprung, den habe ich dann locker ins Ziel gerettet.

So, und jetzt habe ich ein Bio-Racer Radtrikot mit ‚The Wellspring 1.0-Champion 2016‘-Aufdruck, garantiert einzigartig Und eine Sattelstütze mit eingebautem Dioden-Rücklicht, sogar passend für mein Rennrad.

Gruß Matthias

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Ligafinale am Schluchsee

Schluchsee – 09./10.Juli 2016:    – Bericht von Dominik Beck –

25 Lemminge leisten sich einen unberechenbaren Wettkampf im und um den Schluchsee. Mit Erbrechen, Krämpfen, Magenproblemen und Schwindel stürzen sich die Lemminge vollends in den Tod. Aber erstmal alles von Anfang an.

Früh morgens trafen sich 25 Lemminge, nahezu die komplette Ligamannschaft, zur Abfahrt in Karlsruhe. Es war dieses Mal ein besonders hoher logistischer und planmäßiger Aufwand Transportmittel zur Verfügung zu stellen, um jeden, inklusive Rennrad und Gepäck, mit zu transportieren. Dank der ausgetüftelten Planung der Hagsfelder Allee (Andi und Cornelius) verlief dieser Teil immerhin reibungslos.

Bei fantastischem Sonnenschein kamen wir rechtzeitig an um die Fahrräder in der Wechselzone zu verstauen und uns mental auf die zu absolvierende Olympische Distanz vorbereiten.

Für die Liga 2 ging es heute um den Aufstieg. Durch eine bisher saustarke Saison schoben sie die Lemminge auf Rang 3. Der Wettkampf sollte heute den Aufstieg bringen. Andi, zielgerichtet und hochmotiviert, zog seinen gefühlt 1 cm dicken unhandlichen Neoprenanzug bereits eine halbe Stunde vor Wettkampfbeginn an, nichts durfte heute schief gehen!

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Hoch motiviert startete um 12:15 Uhr die 2. Liga. Die Schwimmstrecke bestand aus jeweils 2 x 750 Metern mit einem kurzen Landgang. Lemming-Neuling und Schwimmrakete Alex war nach dem Landgang auf Platz 3 dicht hinter Top Triathlet Chrisopher Hettich. Andi und Daniel hatten währenddessen schwer mit sich zu kämpfen. Ihr Magen wollte nicht mitspielen und beide waren kurz vor dem Abbrechen, alleine der Wille schob sie nach dem Landgang auf die zweite Runde im Schwimmen. Alex und Cornelius konnten sich vorne in der 1. Radgruppe gut schlagen und kamen dabei souverän vom Rad, Alex dabei als erster. Dabei verlief sich Alex in der Wechselzone…hatte er sich schon so sehr abgeschossen?

Daniel und Andi konnten sich vom holprigen Start nicht vollständig erholen, geprägt von Krämpfen und Übelkeit kamen sie dennoch akzeptabel vom Rad.

Doch der unglückliche Tag nahm, anders als die Lemminge, auf der Laufstrecke ihren Lauf. Probleme mit der Hitze, der enorm hügligen Laufstrecke und einer suboptimalen Ernährungsstrategie quälten und schleppten sich die Athleten der 2. Liga über die Laufstrecke. Dominik S. und Dani war die Überanstrengung vom Rad deutlich anzusehen, durch die Motivation von Coach W. konnten sie die Horror Laufstrecke trotzdem überwinden. Am Schluss war ein insgesamt dritter Platz dafür zufriedenstellend und ein Indiz dafür, dass auch andere Mannschaften mit diesen Bedingungen nicht gut zurecht gekommen waren….vielleicht wünschte sich der ein oder andere den Schnee vom ersten Ligawettkampf zurück?!

Die 3. Liga ging durch Unterstützung von Senior Matthias optimistisch in den letzten Wettkampf. Das Schwimmen verlief für jeden ziemlich routiniert, sodass Dominik, Matthias und Angel zur gleichen Zeit in die Wechselzone kamen. Auf dem Rad konnte Matthias seine Stärke am Berg auspielen und fuhr seiner Radgruppe davon. Dominik schoss sich mit seiner Radgruppe auf den ersten 20 km ab. Danach wurde er durchgereicht, sodass er den Windschatten der Mädchen suchen musste, welche 15 Minuten früher gestartet waren. Angel und Manuel fuhren die meiste Zeit auf der Radstrecke zusammen und leisteten gute Teamarbeit auf dem Rad.

Beim Laufen konnte Matthias seine Laufstärke unter Beweis stellen. Angel zündete mal wieder den spanischen Turbo und überholte Dominik bereits auf dem ersten Kilometer. Insgesamt kam das 2. Team der Lemminge auf den 10. Platz und sogar in der Gesamtwertung vor den Rivalen des SSC Karlsruhe.

20160709_190938Die Lemming Mädels gingen top aufgestellt in das Ligafinale. Franzi und Lisa schwammen gut. Lisa gelang ein sehr schneller Wechsel und durch ihre gute Radperformance konnte sie weiter nach vorne fahren. Franzi konnte beim Laufen mal wieder überzeugen und dabei viele weitere Plätze gut machen. Charlotte war wie gewohnt konstant und souverän in allen Disziplinen unterwegs. Katja lieferte, durch eine Krankheit einige Tage zuvor zurück geworfen, einen unter diesen Umständen hervorragenden Wettkampf ab. Alles in allem konnten die Mädels ihr insgesamt bestes Teamergebnis auf dem 12. Platz sichern.

Im Einzelstart gingen Tabea, Saskia, Helen, Laura, Pia und Marcel an den Start und haben einen durchweg erfolgreichen Einzelwettkampf aabgeliefert. Die nicht Lemming Mitglieder Daniel Wiesler und Simon Seitz gingen auch an den Start und konnten dabei erste Triathlonerfahrung sammeln.

Nach einem gelungenen Wettkampf stand dem Feiern anlässlich des Aufstiegs in die 1. Liga und einer erlebnisreichen Saison aller Teams nichts mehr im Wege. Wir mieteten ein paar Zeltplätze am Schluchsee nahe Edmunds Stellplatz und schlugen am Nachmittag unsere Zelte auf. Dank der großen Mühe und der Organisation von Edmund als „Gastgeber“ war für eine stressfreie Atmosphäre gesorgt. Wir grillten am Abend mit mitgebrachtem Salat und Desserts einzelner Teammitglieder und ließen den Abend mit gutem Rothaus Bier und dem ein oder anderen Schlückchen Wein ausklingen.

Einen herzlichen Dank an Jule und Jasmin für das Organisieren des Abschlussfests und vor allem einen großen Dank an Gastgeber Edmund für die Planung des Wochenendes. Wir sind gespannt was die nächste Saison mit sich bringt und freuen uns bereits jetzt auf das nächste Ligafinale am Schluchsee.

Dominik Beck

Teamwettkampf LBS-Triahtlonliga in Erbach

Mit einer ausgeklügelten, taktischen Vorbereitung und einer und von den verschiedensten Gönnern zusammengeliehenen High-End Radaustattung reisten am vergangenen Sonntag drei Lemming-Teams zum Team-Wettkampf der LBS-Triathlon Liga in Erbach.

Im Zweitligateam wurde, nach dem geplatzten Traum vom Sieg im letzten Jahr, alles aufgeboten, was der aktuelle Kader hergibt, um die Konkurrenz beim Wettkampf über die Sprintdistanz in Schach zu halten. Mit einem Jagdstart in 30s Abständen auf die in der Tabelle höher platzierten Mannschaften startete das Team an 3. Stelle ins Schwimmen, welches zum Erschrecken einiger und zur Freude anderer Lemming-Athleten ohne Neoprenanzug durchgeführt wurde. Die Sorgen verflogen jedoch als die Lemming “Diamant”-Formation, nicht zuletzt durch die souveräne Führungs- und Orientierungsarbeit von Alexander Sutschet, bereits in der T1 das zuvor gestartete Team überholen konnte. Auf dem Rad wurde Daniel Konradi seiner durch die Teamtaktik vorgesehen Rolle als Kamikaze Fahrer – nur 4 der 5 Teammitlieder müssen bei diesem Wettkampfformat das Ziel erreichen – bei der Führungsarbeit gerecht. So entließ er mit dem schnellsten Radsplit der 2. Liga seine Teamkollegen nach getaner Arbeit auf die Laufstrecke. Das einzige noch zuvor gestartete Team in der T2 bereits in Sichtweite, war die Ausgangslage denkbar gut. Mit Exil-Lemming und Laufjoker Henrich Kolkhorst, ergänzt durch Cornelius Goldbeck, Andreas Klein und Alexander Sutschet hatte man hier die vermeintlich, ligaweit schlagkräftigste Truppe beisammen. Bei km 1 wurden das Versprechen eingelöst und das Lemming Team stürmte an die Spitze des Zweitligafeldes, somit bereits mindestens 30s schneller als die in der Tabelle höher platzierten Teams. Mit dem schnellsten Laufsplit der Liga, konnte das Team so am Ende einen 1. Platz mit einiger Luft nach hinten, einfahren.

3. Liga Team mit dynamischem Schwimmstart

Bei den Herren in der 3. Liga stand in der Besetzung Matthias Rosenkranz, Manuel Bauer, Johannes Kohl und Dominik Schreiber abermals eine bewährte Mischung aus Ligaerfahrung und jugendlichem Ehrgeiz an der Startlinie. Die Teamstrategie sollte sich erst im Laufe des Wettkampfs entscheiden, nachdem es zu Beginn schwierig war die Stärken und Schwachstellen des Teams einzuschätzen. Mit einer soliden, homogenen Schwimmzeit im Mittelfeld der 3. Liga wechselte das Team zum Rad. Hier lies das Team kostbare Minuten liegen, was womöglich durch eine bessere Aufteilung der Führungsarbeit hätte vermieden werden können. Auf der Laufstrecke konnte das Team noch einmal eine seiner Stärken ausspielen. Neulemming Johannes Kohl wurde hier die besondere Ehre zu teil, einem wohl durch die Vordisziplinen etwas angegriffenen Ligaveteran beim Laufen den ein oder anderen Schubs zu erteilen. Letztendlich erreichte das Team eine ordentliche 14. Platz im Mittelfeld der 3. Liga.

Gesamte Lemming-Truppe beim Team-Wettkampf in Erbach

Bei den Damen war mit Lisa Kromm, Saskia Bluhm, Helen Günther und Tabea Schuh ein vom Coach fein abgestimmtes Team mit Stärken sowohl beim Schwimmen, Laufen und Radfahren zusammen gestellt worden. Beim Schwimmen ging die Rechnung durchaus auf und die Damen schwammen auf die mit Vorsprung gestarteten Teams auf. Im anschließenden Rad- und Laufpart musste das Team dem unterschiedlichen Leistungsniveau und Erfahrungschatz der Starterinnen in den Teildisziplinen Tribut zollen. Nichtsdestotrotz gelang ein, gerade im Teamwettkampf nicht einfach zu meisternder, reibungsloser Wettkampfablauf und somit die Bereicherung um eine Erfahrung mit einem neuen Wettkampfformat für die Ligadebütantinnen.

Ergebnisse 2. Liga: http://baden-wuerttembergischer-triathlonverband.de/wp-content/uploads/2016/06/EB_Liga2_Team.pdf

Ergebnisse 3. Liga: http://baden-wuerttembergischer-triathlonverband.de/wp-content/uploads/2016/06/EB_Liga3_Team.pdf

Ergebnisse Damenliga: http://baden-wuerttembergischer-triathlonverband.de/wp-content/uploads/2016/06/EB_Frauenliga_Team.pdf

Moret Triathlon – Meine erste noch optimierungsfähige Mitteldistanz

Münster, 18.6.2012:                               – Bericht von Franziska Stemmer –

Am Samstag 18. Juni stürzten sich fast 300 Männer und Frauen in den Babenhäuser Hardtsee. Nachdem dieser nach 1,9 km umrundet war, fuhren sie mit dem Rad über so einige Höhenmeter und erreichten nach 82 km ihre Laufschuhe. Erst nach einem Halbmarathon kam der erlösende Zielbogen, der auf jeder der vier Laufrunden heißer ersehnt wurde.

Samstag um 7 Uhr morgens klingelt mein Wecker. Der Tag sollte gemütlich mit einem leckeren Frühstück beginnen, dann wollte ich mich auf die Reise in die Heimat machen. Zu dem Zeitpunkt war ich noch der festen Überzeugung, der Wettkampf sei sonntags. Eine Nachricht meiner Mutter bringt alles durcheinander und klärt mich zugleich auf!
Es hieß Wettkampfsachen anziehen, alles was man meint für einen Triathlon gebrauchen zu können in die Tasche schmeißen und los nach Hessen.
Pünktlich zur Wettkampfbesprechung tauche ich auf. Irgendwie habe ich es geschafft genug hochenergetische Nahrung aufzutreiben, zwar unaufgewärmt aber pünktlich zum Start im Neo zu stecken. Gute Laune und Motivation sind mittlerweile auch wieder vorhanden. Der Startschuss, der erste Wasserkontakt, Null Sicht, Wasser in der Brille. Das hieß Brille runterreißen und versuchen das Beste draus zu machen. Das Glück war mit mir, ich verlor auch noch meine Bademützen. Nach Beenden des Kampfes mit dem Neo und der Befreiung meines Rades aus der verschlammten Wechselzone, ging es endlich los. Das Radfahren über zwei Runden mit 980 Hm bereitete mir viel Spaß. Trotz des mich zu verfolgen scheinenden Gegenwindes, kam ich gut voran und konnte an Anstiegen auch ein paar Leute überholen. Auf der Zweiten Runde wurde dann Trinken und Nahrung knapper, Gedanken an den noch zuvor stehenden Halbmarathon konnte ich aber unterdrücken. Stattdessen freute ich mich, dass der Wolkenbruch nach 10 Minuten schon vorbei war und ich recht optimistisch vom Rad stieg. Auf der Laufstrecke wurde ich von einem weiteren Regenguss beschüttet. Dieser änderte aber nichts an der Situation: Es wurden nur sehr langsam weniger zu bewältigende Kilometer und mir ging es immer schlechter. Glücklicherweise waren meine Beine der Meinung ein Tempo durchzulaufen um mich möglichst schnell ins Ziel zu bringen.

Nach knapp unter fünf Stunden rannte ich als zweite Frau durch den Zielbogen. Sehr erschöpft und glücklich über das Finishen meiner ersten Mitteldistanz, freute ich mich auf ein riesiges Stück Kuchen.

Fazit: Nudeln am Vorabend und eine Vorbelastung sind nicht so wichtig wie ein kühler Kopf vor dem Start. Mir hat alles drei gefehlt. Vor meiner nächsten Mitteldistanz muss ich mir ernsthaft Gedanken über eine passende Wettkampfernährung machen.

Ergebnisse: https://api.maxx-timing.de/showevents/2/certificates

 

LBS-Triathlonliga in Schömberg

Schömberg – 12.06.2016:                 – Bericht von Philipp Horstmann –

Beim 3. Wettkampf der Ba-Wü Triathlonliga im Traditionswettkampf in Schömberg gingen drei durch Krankheit und Verletzungsausfälle gebeutelte Ligateams der Lemminge an den Start. Dort galt es die olympische Distanz mit anspruchsvollem Streckenprofil beim Radfahren wie auch beim Laufen zu bewältigen.

Eine handvoll Lemminge war schon am Samstag angereist. Für einige Starter war es der erste Start in Schömberg, daher wurde vorab die Radstrecke besichtigt. Nach gemeinsamen Abendessen fand man sich zur Übernachtung im Haus von Katjas Eltern nahe Tübingen ein. An dieser Stelle nochmal ein riesiges Dankeschön an Katja und ihre Eltern, für das Ermöglichen der Übernachtung und das Frühstück, mit dem alle Athleten gestärkt in den Tag starten konnten.

Die restlichen Lemminge starteten sehr früh am Sonntagmorgen in Karlsruhe mit dem Lemming Mobil, ein in den Blautönen der Lemminge beklebtes Golf Cabrio. Schon auf der Anfahrt kündigte sich an, dass nicht nur das Schwimmen eine nasse Angelegenheit werden würde.

Während der Rennens waren die Athleten einem ständigem Wechsel aus heftigen und weniger heftigen Schauern, gepaart mit starken Windböen ausgesetzt,  auch die Sonne lies sich gelegentlich blicken, sodass Coach W. harte Arbeit am Regenschirm zu verrichten hatte.

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In der dritten Liga waren Manuel Bauer, Dominik Beck, Benjamin Sander, so wie Senior Wolf Kisker gestartet. Hoch motiviert ging Benjamin Sander mit den Worten: „Kopf runter und ausrasten“ an den Start, nach guter Schwimmleistung  nahm seine Pechsträhne ihren Lauf. Im Wechselbereich verlor er einen Radschuh und musst umkehren, was kostbare Sekunden und das eventuelle Verpassen einer Gruppe kostete. Dem folgte ein Doppelplattfuß durch Geröll auf der Radstrecke, weswegen er das Rennen vorzeitig beenden musste. Als 2. Lemming erreichte Wolf Kisker die Wechselzone 1 und verließ diese kurz vor Dominik Beck gefolgt von Manuel Bauer. Die beiden hatten nach passablem Schwimmen fast zeitgleich die 1. Wechselzone erreicht (15 Sekunden Abstand). Seite an Seite meisterten sie den längsten Teil der Radstrecke. Mit leichtem Vorsprung (ca. 30 Sekunden) startet Manuel  auf die Laufstrecke und konnte diesen im teaminternen Wettkampf noch etwas ausbauen (2:30 Minuten Vorsprung ). Am Ende erreichte Manuel den Platz 56 und Dominik Platz 60. Wolf landete auf Platz 71. In der Gesamtwertung war das der 20. Platz.

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In der zweiten Liga gingen Cornelius Goldbeck, Johannes Kohl, Dominik Schreiber und Alexander Sutschet an den Start. Dominik, der mit neuen Laufräder starten wollte musste mit Schrecken feststellen, dass das Vorderrad aus unerklärlichen Gründen einen Plattfuß hatte. Geknickt musste seine Rennmaschine auf die alten Laufräder zurück gebaut werden. Auch die Hinterradbremse schien nicht die erwünschte Bremswirkung aufzuweisen, was Coach W. nur mit: „wer bremst verliert“ kommentierte. Bedingt durch die weiten Weg, die die Betreuer oder Zuschauer zu gehen hatten verpasste Coach W. und Philipp Horstmann, welcher zum ersten mal das Spektakel eines Liga Tritahlons verfolgte den Start der 2. Liga. Sie konnten jedoch pünktlich zum Landgang der vier Zweitligastarter  zur Stelle sein und die aktuellen Positionen nach der ersten Schwimmrunde checken.

Alexander Sutschet bestritt bedingt durch eine hervorragende Schwimmleistung eine zunächst recht einsame erste Hälfte des Wettkampfs. In der sich in Folge auf der Radstrecke bildenen Radgruppe konnten sich er und Cornelius Goldbeck gut halten und hatten einen Großteil der mitradelnden Konkurrenz im anschließenden Lauf im Griff. Am Ende waren es folgende Einzelplatzierungen: Cornelius 3. mit 35er Laufzeit auf die 10km, Alex 4. mit zweitbester Schwimmzeit und besten Wechseln, Dominik Schr. 49. und Tobi noch leicht kränkelnd Platz 53.. Pechvogel Johannes Kohl musste den gefährlichen Bedingungen auf der Radstrecke Tribut zollen und stieg durch einen Sturz auf dem rutschigen Schömberger Kopfsteinpflaster aus dem Rennen aus. In Summe reichte das für einen soliden 5. Gesamtplatz im Team, womit das Team sich auf Platz 3 der Ligatabelle halten kann.

Kurz vor Start der Frauenliga, in der Tina Brandt, Helen Günther, Laura Lentzer und Charlotte Zech, ein gemischtes Team aus Triathlon Veteraninnen und Neulingen über die volle olympische Distanz an den Start gingen, täuschte das Wetter Besserung an, doch kaum gestartet, platze der nächste Starkregen über den Staussee in Schömberg. Mit routiniertem Griff spannte Coach W. seinen Schirm auf, die Füße zu diesem Zeitpunkt vollkommen durchnässt und die Wiese um den See ein einziges Matschfeld. Es folgte dann aber eine länger Trockenphase und gegen Ende der Rennen wurde es vermehrt sonnig. Das Team der Damen wies eine gute Homogenität auf, was sich als die Damen nahezu gleichzeitig die Wechselzone 2 erreichten zeigte. Auf der Laufstrecke konnten im internen Duell nochmals einige Platzziffern ausgetauscht werden. Besonders auffällig war Charlottes sehr dynamisch anmutender Laufstil. Das Endergebnis der sehr ausgeglichene Teamleistung war wie folgt: Charlotte 48. knapp vor Helen 49., Laura52. und Tina 53..  Insgesamt wurde es ein 16. Gesamtplatz.

Die Stimmung im Team war hervorragend und ließ sich auch durch die äußeren Umstände nicht drücken. Die beiden letzten Ligatriathlons sind in Erbach (26.6.) und am Schluchsee (9.7.).

Ergebnisse: http://baden-wuerttembergischer-triathlonverband.de/termine/ergebnisse_2016/

Lemming des Jahres 2016

Karlsruhe – 13.06.2016:                  – von Matthias Rosenkranz –

Für aufmerksame Beobachter stand schon vor dem Lemming-Cup fest, dass Steffen Haak nicht mehr von Platz 1 (Glückwunsch!!!) vertrieben werden konnte, ebenso wie Dirk Debertin von Platz 2 – beide waren beim Lemming Cup auch nicht am Start. Matthias Rosenkranz gelang es hingegen, sich noch ganz knapp an Andreas Klein vorbei auf Platz 3 zu schieben. Andreas wurde somit Vierter, Cornelius Goldbeck Fünfter und Franziska Stemmer als beste Frau Sechste. Bei den drei letztgenannten ist übrigens noch viel Verbesserungspotential im Skilanglauf erkennbar  😉
Neben Andreas und Cornelius hat nur noch Franz Betzhold alle vier Serienrennen bestritten.

Gesamtwertung Lemming des Jahres 2016

Ironman Kraichgau 2016

Bad Schönborn – 19.05.2016:          – Bericht von Sandra Eisenmann –

Am 5. Juni fand mit dem Ironman Kraichgau das größte Triathlonevent in der Region statt. Auch einige Lemminge waren am Start. Bei besten äußeren Bedingungen ging es ab 9 Uhr in verschiedenen Startgruppen nach den Profis um  Lokalmatador Sebastian Kienle in den Hardtsee. Nach 1,9 km Schwimmen folgte die landschaftlich schöne, aber durchaus anspruchsvolle Radstrecke über 90 km durch die Hügel des Kraichgaus. Hier hieß es gut durchkommen und noch Kräfte übrig lassen für den abschließenden Halbmararathon. Viele Zuschauer an der Laufstrecke ließen die drei Laufrunden durch Bad Schönborn schnell vorrüber gehen. Dann heißt es nur noch die letzten Meter bei toller Stimmung im Zielkanal genießen!

Ergebnisse Ironman 70.3:

Philip Roll 04.52:01; 302. Gesamtrang;, 292. Männer; 62. Platz M 35

Raphael Geissler 04:52.12; 308. Gesamtrang;  298. Männer; 47. Platz M 45

Stefan Wolf 04.56:32; 382. Gesamtrang; 382. Männer; 62. Platz M 30

Uli Seyfried 05.32:42; 1080. Gesamtrang; 12. Platz M 60

Sandra Eisenmann 05:37:50; 1255. Gesamtrang; 94. Frauen; 20. Platz W30

Ergebnisse Ironman 5150 (ohne Schwimmen wegen Gewitter)

Pia Weber 02:28:19; 381 Gesamtrang; 43. Frauen, 3. Platz AK W 20

Herzlichen Glückwunsch zum Finish und zu den guten Zeiten und Platzierungen!

Pillip 3 Sandra 3 Stefan 3

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