Zeitfahrtraining im Bienwald

Scheibenhardt, 17.08.2016:         – von Dirk Debertin und Dominik Schreiber –

Heute gab es das 2. spezielle Radtraining: 22 km Zeitfahren im Bienwald bei sehr guten Bedingungen – 25 Grad und praktisch kein Wind.

Mit 30 Teilnehmern ein gut besetztes Feld. Es wurde zwar kein neuer Streckenrekord erzielt (2010: 28:33, Bernd Hornetz), aber viele persönliche Bestzeiten.

Gesamtsieger wurde Andreas Knopf, Jg 1960 in 31:03 (42,6km/h).
Schnellste Nettozeit erreichte Thorsten Metzger in 29:08 (45,4 km/h).
Beste Frau war Brigitte Kern auf Platz 6 von der Trainingsgruppe Südpfalz in 36:36 (36,2 km/h).

Herzlichen Glückwunsch!!!

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Pia bei der Küchenschlacht

Mainz, 12.08.2016: Dass Lemminge nicht nur sportlich sind, sondern auch gut kochen können, das stellte Pia Weber aus dem Lemming-Ligateam diese Woche bei der ZDF-Küchenschlacht unter Beweis. Locker kochte sie sich ins Finale und holte dort den zweiten Platz. Herzlichen Glückwunsch!!!

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Bergrennen zum Kaltenbronn

Gernsbach – 10.08.2016:                 – von Dirk Debertin und Dominik Schreiber –

Bei ungewisser Wetterlage fanden sich heute 19 Radsportler in Hilpertsau ein, um die 11,4 km mit über 700 Höhenmeter hinauf zum Kaltenbronn zu bezwingen.

Dabei waren die Bedingungen dann aber doch relativ gut, trocken bis kurz vor dem Start, ganz leichter Nieselregen zwischendurch und eher günstige Windverhältnisse. So erzielte dann auch Thomas Heuschmidt einen neuen Streckenrekord in tollen 30:25.

Den ersten Platz im speziellen Bergtraining erreichte aber Peter Brommler dank Gewichts- und Alters-Bonus vor Thomas und Andreas Crivelin. Beste Frau wurde Astrid Listl auf Platz 9.    >>  KB2016_Ergebnisliste

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I’m back

Ulm, 07. August 2016:                  – Bericht von Edmund Weimar –

Duathlon Langdistanz und Powerman Long – Offizielle Deutsche Meisterschaft der DTU und Teil der Powerman Champions Serie
10 km Laufen / 80 km Rad / 20 km Laufen

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Mein 1. Duathlon am 07.08.2016 in Ulm
I ´m back
Nach einer geruhsamen Nacht bin ich morgens um 4:30 Uhr aufgestanden. Kurzes Frühstück, waschen und Abfahrt. Das Auto habe ich bereits am Abend vorher geladen. Um 5 Uhr wie ausgemacht stand ich vor der Haustür meines Sohnes der sich als Fahrer und Helfer angeboten hatte. Wie erwartet keine Reaktion auf klingeln und Anruf. Nach einigen Minuten war er da und wir konnten Richtung Ulm aufbrechen. Die Fahrt war angenehm (für mich), den ich konnte mich noch etwas ausruhen und der Verkehr hielt sich in Grenzen so dass wir kurz vor 7 Uhr in Ulm am Station ankamen. Das ausladen und nachmelden funktionierte problemlos. Beim Einchecken des Rades stockte es. Radständer gab es bis Nr. 170, doch ich hatte 171. Nach kurzem Gespräch mit einem Helfer wurde nach der Nr. 170 etwas auseinandergeschoben und ich hatte meinen Platz.
Jetzt schauten wir uns die Wege an und machten einen Platz für die Verpflegung aus (der durfte nicht mehr als 50m von der offiziellen Verpflegungsstelle weg sein). Nun musste ich mich noch ein bisschen einlaufen, dabei traf ich im Station Moritz G. und nach einem kurzen Gespräch war es auch für mich Zeit sich auf den Start vorzubereiten. Ich überprüfte nochmals meine Wechselzone und ging dann recht locker in das Station zurück zum Start. Das Teilnehmerfeld war überschaubar. Da es der letzte Test vor der WM in Zofingen war, waren viele sehr gute Athleten am Start.

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Der Startschuss fiel und die 1.Laufstrecke 10km (4×2,5km) wurde von mir in Angriff genommen. Ich konnte meine vorgegebene Pace von 4:45 gut laufen. Der Kurs war sehr kurvig und mit einigen Geländeübergängen (Grasshügel und Stufen) gespickt. Am Ende meiner 3.Runde wurde ich bereits vom 1. Mann überrundet. Danach kam keiner mehr und ich konnte nach 47min. in die Wechselzone laufen. Der Wechsel auf das Rad (82km) funktionierte und ich war flott auf der Straße unterwegs. Die ersten 15km waren flach und das Tempo sehr hoch, nach einer Fußgängerunterführung! unter der Bahn durch kamen die ersten Hügel bis zu 14% Steigung. Durch den Wechsel der Kassette an meinem Rad (Danke Clemens) konnte ich die Steigungen entspannter hochfahren. Danach ging es sehr wellig und mit etwas Wind weiter. Der Asphalt war nicht immer der Beste und in den schnellen Abfahrten musste man höllisch aufpassen, dass es einem in der Aeroposition nicht den Lenker verschlägt. Dann am Ende der 1.Runde kam der Hammer eine Steigung mit einer Rampe von 18% und ich dachte jetzt geht gleich der Himmel auf. Ich kämpfte mich nach oben und war froh als ich nach der nächsten Abfahrt die 1.Runde geschafft hatte. In der 2.Runde konnte ich durch die Streckenkenntnisse auf den Abfahrten Zeit gut machen, diese verlor ich aber durch den Kraftverlust wieder an den Steigungen. Nach 2:43h und 82km kam ich in die Wechselzone.
Der Wechsel zur 2.Laufstrecke 20km (4x5km) klappte, so dass ich jetzt meine letzten Körner verschießen konnte. Es war jetzt schon ziemlich heiß und mein Schritt war nicht so locker wie ich es gerne gehabt hätte. Meine Vorgabe war eine 5er Pace. Die ersten 2km waren etwas zu schnell und ich konnte dann ab dem 3.km eine Pace von 5:10 halten. Die Strecke ging direkt am Ufer der Donau entlang. Am Wendepunkt musste man ein paar Höhenmeter auf die Stadtmauer bezwingen. Dann lief man einige Meter auf der Stadtmauer und von dort noch eine Schleife hoch in die Fußgängerzone vorbei an Cafés und am Münster und wieder zurück an die Donau und weiter am Ufer ins Station und Wechselzone und schon war die 1. Runde beendet. Die weiteren Runden absolvierte ich mit viel Ehrgeiz und Wille. Die Verpflegung mit Gels von meinem Sohn und das Anfeuern waren hervorragend und motivierten mich noch zusätzlich. Auf den letzten Kilometern konnte ich mein Tempo noch leicht erhöhen so dass ich mit 1:41h ins Ziel lief. Meine Beine waren alle, mein Sohn freute sich und ich war froh und stolz meinen 1.Duathlon gefinisht zu haben.
5:14h Platz 84 AK Pl. 7

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Wolf Kisker finisht Osteseeman 2016

Glücksburg – 07. August 2016:                 – Bericht von Wolf Kisker –

Hi zusammen, hier mein Bericht vom OstseeMan (Langdistanz):
Der Schwimmstart verlief extrem entspannt, und dass, obwohl ich mich dort aufgestellt hatte, wo eigentlich alle hätten stehen müssen, nämlich mit kürzestem Weg zur ersten Boje. Nun ja, da wollen wir uns über die geknickten Optiken der anderen nicht beschweren. Es ging auf 2 Runden a 1,9 km im Uhrzeigersinn. Ich hatte von Anfang an ein richtig gutes Gefühl und auch die See war fast spiegelglatt. Das änderte sich erst ab der letzten Wendeboje, als eine leichte entgegenkommende Brise das Wasser etwas kabbelig machte. Dass ich ganz gut im Rennen lag, entnahm ich auch der Farbe der mich umgebenden Badekappen: gelb, die Farbe der Staffelschwimmer, die ja tendenziell eher bessere Schwimmer sind. Und als ich dann auch noch eine orange vor mir sah (die 10 schnellsten Frauen trugen orange Badekappen) dachte ich, dass ich vielleicht sogar die 1-h-Marke knacken könnte. Am Ende ging ich dann aber bei 1:03:06 h aus dem Wasser – neue persönliche Bestzeit für mich und richtig weit vorne im Gesamtklassement. Was gutes und kontinuierliches Schwimmtraining doch ausmachen kann. ;@)
In der Wechselzone ging alles gut und schnell, bis zum Moment, an dem ich vor meinem Rad stand. Zuerst holte ich es aus dem Ständer, ohne den Helm aufzusetzen, bemerkte meinen Fehler aber sofort und hängt es sofort wieder ein, ohne einen Schritt gemacht zu haben. …und die KaRis, die das wohl gesehen hatten – es waren ja nur wenige Athleten in der Wechselzone –  drückten grinsend beide Augen zu. Dann bekam ich partout den Helmverschluss nicht zu. Wie ein Anfänger fummelte ich an dem blöden Ding rum und musste schließlich den Helm absetzen, um zu erkennen, dass ein Ende eine halbe Verwicklung hatte. Mein Fehler in der Vorbereitung!!! Als ich endlich auf dem Rad saß, waren über 3 Minuten vergangen. Na, das ging ja gut los!!! Und es sollte noch besser kommen! Ich hatte die Schuhe am Rad befestigt, weil die Straße nach dem Bikestart sehr flach verläuft und der geübte Triathlet genügend Zeit hat, in die Schuhe zu schlüpfen. Nun ja, nach einigen 100 Metern, während derer ich allen Zuschauern eindrucksvoll unter Beweis gestellt hatte, dass ICH NICHT zu den geübten Triathleten gehöre, entschied ich mich abzusteigen, die Schuhe aus den Pedalen zu lösen (wenigstens das bekam ich hin) und auf die traditionelle Methode zu wechseln. …ufffff… Was für ein Bild!!!
Dann ging’s endlich los. Ich hatte ja im Vorfeld nur sehr wenig auf dem Rad trainiert und so wollte ich auf keinen Fall über-pacen. Auf der anderen Seite wollte ich mir aber auch alle Optionen für eine neue Bestzeit offen lassen. Runde 1 und 2 (von 6) gingen richtig gut und ich war absolut im Zeitplan. In Runde 3 kam dann aber ein in Böen sehr heftiger Wind auf, der im restlichen Verlauf des Rennens stetig zunahm. Ich entschied, nicht gegen die Natur anzukämpfen und schaltete vermehrt auf’s kleine Kettenblatt; zum Schluss sogar in Passagen, die mehr oder weniger eben waren. Ich wollte auf keinen Fall dicke Beine bekommen. Der Blick auf den Garmin ernüchterte: Aus der ursprünglichen Durchschnittsgeschwindigkeit von 32+ km/h auf Runde 1, 2 und 3 wurde am Ende in Runde 6 dann sogar eine 28,48 km/h; nicht wirklich das, was man sich auf der TT-Maschine vorstellt. Aber zum Glück ging es allen anderen ja auch so und zum Glück nahmen nicht alle raus. Das gab dann schon den ein oder anderen „Gehmoment“ beim abschließenden Marathon.

Der Wechsel von Rad in die Laufschuh verlief geplant schnell und ohne Probleme, doch als ich auf die Uhr sah, war es bereits 14 Uhr, d.h. 7h nach Start. Die anvisierte Bestzeit von <10:30h konnte ich abhaken. Da hätte ich schon hart an meine persönliche Einzel-Marathonbestzeit laufen müssen, um das noch hinzubekommen. Ich entschied mich aber dennoch Gas zu geben, um wenigstens das Minimalziel, die 11-h, zu erreichen und außerdem schielte ich ja auch ein bisschen auf die Altersklassenwertung. Runde 1 lief ich etwas zu schnell für mich mit einem 5:13 min/km-Schnitt an. Runde 2 dann in 5:36 min/km und Runde 3 sogar nur in 6:00 min/km. Ein Blick auf die Uhr sagte mir, dass ich so die 11h nicht knacken würde. Also Zähne zusammengebissen und Tempo anziehen. Runde 4 in 5:48 min/km und Runde 5 in 5:53/km.
Im Ziel standen dann 10:55:41 h zu Buche (Swim 1:03:06h, T1 00:03:24h, Bike 05:47:48h, T2 00:01:47h, Run 3:59:39h). In der Altersklasse M50 erreichte ich den 5.Platz von 53 Finishern, in der Gesamtwertung Männer Platz 67 von 279 Finishern und Platz 73 über alle 304 Einzel-Finisher. Wenn ich berücksichtige, dass ich im vergangenen Jahr mit 10:34h ebenfalls 5. in der M50 gewesen wäre, dann ist das Ergebnis total ok… Auch wenn ich gestehe, dass ich mir ein bisschen mehr erhofft hatte. Aber realistischer Weise waren dafür meine Trainingsumfänge nicht ausreichend. Und so bin ich froh und dankbar darüber, dass alles fast reibungslos gelaufen ist (kein Sturz, kein Defekt, kein DNF) und ich nun beim 3. Start nach 2012 und 2015 meine 3. Langdistanz im Sack habe.
Dank allen, die sich vor, während und nach dem Rennen für mich „interessiert“ haben. Das ist ein schönes Gefühl! Und Kompliment allen anderen Finishern sowie dem OM-Team und all den wetterfesten Zuschauern an der Strecke. Einfach ist anders!

Ergebnisse

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Manuel Bauer 2. der AK beim Herzoman

Herzogenaurach – 24.7.2016: Am vergangenen Wochenende wurde die 31. Auflage des PUMA Herzoman (Sprint-Triathlon) in Herzogenaurach ausgetragen, was sich ein Lemming nicht entgehen lassen wollte. Die insgesamt 480 Starter wurden in 16 Startwellen losgelassen – der Leistung nach aufsteigend.

Einem Lemming entsprechend trug sich Manuel Bauer traditionell für die letzte Startgruppe ein. Nach einer für den Athleten untypisch schnellen Schwimmzeit (6:11min auf 400m), konnte er weit vorne im Starterfeld auf die Radstrecke rollen. Dort allerdings verweigerten schon bald die Oberschenkel ihren Dienst und der Lemming wurde regelrecht eingesammelt (33:36min auf 18km). Beim Laufen konnte er jedoch die Turbinen reaktivieren und holte das Feld von hinten auf (20:57min auf 5km). Insgesamt reichte eine Zeit von 1:00:45 für Platz 2 in der AK TM20 und für Platz 31 in der Gesamtwertung. #AllAboutThatPace

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Lemminge beim Rheinstetten Triathlon

Rheinstetten, 24.7.2016:            – Bericht von Pia Weber –

Am 17. Juli fand der 11. Rheinstetten Triathlon statt. Bei herrlichem Wetter standen 5 Lemminge am Epplesee bereit zum Startschuss. Nach 400m schwimmen und einer Zeit von 06:17min kam Raphael als erster Lemming aus dem Wasser. Nur kurz dahinter erreichte auch Michael den Schwimmausstieg. Anschließend folgte ein flacher Rundkurs auf dem Rad, der insgesamt 2,5x zu absolvieren war. Die vielen Zuschauer und die nahezu optimalen Bedingungen ließen die Räder der Lemminge auf der insgesamt ca. 17km langen Radstrecke schnell rollen. Hier konnte vor allem Tobias glänzen und viele Plätze gut machen. Nach einer technisch anspruchsvollen Anfahrt an die 2. Wechselzone und einem schnellen Sprung in die Laufschuhe ging es dann auch schon auf die 5km lange Laufstrecke durch die Wälder. Während Pia als 2. Frau auf die Laufstrecke ging, startete Franz seine erfolgreiche Aufholjagd, stellte seine läuferische Form mit einer Zeit von 21min unter Beweis und konnte damit ebenfalls viele Plätze gut machen. Am Ende konnten sich alle Lemminge im Zielbereich über tolle Ergebnisse, eine super Veranstaltung und reichlich Verpflegung freuen.

Einzelergebnisse:

Geissler Raphael: 00:55:41 (AK: 3. Platz, 6. Gesamt)

Zeltmann Tobias: 01:00:04 (AK: 5. Platz, 27. Gesamt)

Betzhold Franz: 01:02:44 (AK: 10. Platz, 45. Gesamt)

Bens Michael: 01:03:40 (AK: 13. Platz, 56. Gesamt)

Weber Pia: 01:08:03 (AK: 4. Platz, 9. Gesamt)

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Weltweit erster Singlespeed Triathlon

Obernzenn, 23.7.2016:                  – Bericht von Matthias Rosenkranz –

… so (siehe Überschrift) stand es jedenfalls in der Ausschreibung: http://ultra-race.com/
Das fand ich irgendwie lustig und weil es nicht so weit weg ist (ca. 1,5 h Fahrt), habe ich mich mal angemeldet.

Am vergangenen Samstag war es nun so weit. Die Anzahl der Starter war leider noch geringer als die der Anmeldungen. Das war schade, da es ein sehr schöner, familiärer Wettkampf war, in den der Veranstalter David Michael Klose viel Herzblut gesteckt hat.

Vom Hochwasser (der Austragungsort Obernzenn ist am 29.5. heftig überschwemmt worden) hat man nichts mehr gesehen und auch während des Wettkampfs ist es trocken geblieben (zwei Tagen zuvor sah die Prognose noch katastrophal aus). Da ich erst morgens angereist bin, habe ich die Party am Vorabend verpasst (soll toll gewesen sein), aber immerhin war ich früh genug da um die Radrunde mal abzufahren und zu prüfen, ob die gewählte Übersetzung (39/14) passt (ja, ging).

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Um 13:00 Uhr ging es dann los – ganze 6(!) Mann (keine Frauen beim Singlespeed-Wettbewerb) schwammen los. Peinlicherweise war ich der Einzige im Neo – war erlaubt, von der Temperatur wär’s aber nicht nötig gewesen. Zuerst war ich an Position 2, konnte dann aber die Führung übernehmen (ganz neues Gefühl ) und bis zum Schwimmziel so weit ausbauen, dass ich trotz Neo-Ausziehen als Erster auf dem Rad war.

Danach war’s dann einfach – nur nicht mehr überholen lassen
Anscheinend geben die Liga-Wettkämpfe doch eine gewisse Tempohärte, ich kam gut voran und bin erst mal zwei Runden völlig alleine gefahren. Den Anstieg kam ich im Stehen noch ganz gut hoch und in der Ebene konnte ich mit der gewählten Übersetzung einigermaßen Druck machen. Abwärts hab ich’s halt rollen lassen.
Ab der dritten Runde waren Fahrer des später gestarteten Jedermann-Triathlons auf der Strecke, das hat zusätzlich motiviert (hab ein paar überholt).

Als ich gegen Ende der vierten Runde noch in Führung lag, dachte ich mir schon, dass es reichen wird. Dann noch eine Schrecksekunde: Beim Abbiegen von der letzten Runde Richtung Ziel war die komplette Straße von Zuschauern belegt, die noch nicht mit mir gerechnet hatten. Ein herzhaftes „Achtung! Platz da!“ sorgte aber für freie Fahrt.

Beim Loslaufen hörte ich dann etwas von „…mit großem Vorsprung…“, trotzdem bin ich erstmal ziemlich zügig los. Beim Wendepunkt (zu laufen war eine Seerunde mit Abstecher zu einem Wendepunkt) bei km 2 sah ich dann – nichts. Weit und breit kein Verfolger. Als mir der Zweite entgegen kam, hatte ich ziemlich genau einen km Vorsprung, den habe ich dann locker ins Ziel gerettet.

So, und jetzt habe ich ein Bio-Racer Radtrikot mit ‚The Wellspring 1.0-Champion 2016‘-Aufdruck, garantiert einzigartig Und eine Sattelstütze mit eingebautem Dioden-Rücklicht, sogar passend für mein Rennrad.

Gruß Matthias

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Ligafinale am Schluchsee

Schluchsee – 09./10.Juli 2016:    – Bericht von Dominik Beck –

25 Lemminge leisten sich einen unberechenbaren Wettkampf im und um den Schluchsee. Mit Erbrechen, Krämpfen, Magenproblemen und Schwindel stürzen sich die Lemminge vollends in den Tod. Aber erstmal alles von Anfang an.

Früh morgens trafen sich 25 Lemminge, nahezu die komplette Ligamannschaft, zur Abfahrt in Karlsruhe. Es war dieses Mal ein besonders hoher logistischer und planmäßiger Aufwand Transportmittel zur Verfügung zu stellen, um jeden, inklusive Rennrad und Gepäck, mit zu transportieren. Dank der ausgetüftelten Planung der Hagsfelder Allee (Andi und Cornelius) verlief dieser Teil immerhin reibungslos.

Bei fantastischem Sonnenschein kamen wir rechtzeitig an um die Fahrräder in der Wechselzone zu verstauen und uns mental auf die zu absolvierende Olympische Distanz vorbereiten.

Für die Liga 2 ging es heute um den Aufstieg. Durch eine bisher saustarke Saison schoben sie die Lemminge auf Rang 3. Der Wettkampf sollte heute den Aufstieg bringen. Andi, zielgerichtet und hochmotiviert, zog seinen gefühlt 1 cm dicken unhandlichen Neoprenanzug bereits eine halbe Stunde vor Wettkampfbeginn an, nichts durfte heute schief gehen!

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Hoch motiviert startete um 12:15 Uhr die 2. Liga. Die Schwimmstrecke bestand aus jeweils 2 x 750 Metern mit einem kurzen Landgang. Lemming-Neuling und Schwimmrakete Alex war nach dem Landgang auf Platz 3 dicht hinter Top Triathlet Chrisopher Hettich. Andi und Daniel hatten währenddessen schwer mit sich zu kämpfen. Ihr Magen wollte nicht mitspielen und beide waren kurz vor dem Abbrechen, alleine der Wille schob sie nach dem Landgang auf die zweite Runde im Schwimmen. Alex und Cornelius konnten sich vorne in der 1. Radgruppe gut schlagen und kamen dabei souverän vom Rad, Alex dabei als erster. Dabei verlief sich Alex in der Wechselzone…hatte er sich schon so sehr abgeschossen?

Daniel und Andi konnten sich vom holprigen Start nicht vollständig erholen, geprägt von Krämpfen und Übelkeit kamen sie dennoch akzeptabel vom Rad.

Doch der unglückliche Tag nahm, anders als die Lemminge, auf der Laufstrecke ihren Lauf. Probleme mit der Hitze, der enorm hügligen Laufstrecke und einer suboptimalen Ernährungsstrategie quälten und schleppten sich die Athleten der 2. Liga über die Laufstrecke. Dominik S. und Dani war die Überanstrengung vom Rad deutlich anzusehen, durch die Motivation von Coach W. konnten sie die Horror Laufstrecke trotzdem überwinden. Am Schluss war ein insgesamt dritter Platz dafür zufriedenstellend und ein Indiz dafür, dass auch andere Mannschaften mit diesen Bedingungen nicht gut zurecht gekommen waren….vielleicht wünschte sich der ein oder andere den Schnee vom ersten Ligawettkampf zurück?!

Die 3. Liga ging durch Unterstützung von Senior Matthias optimistisch in den letzten Wettkampf. Das Schwimmen verlief für jeden ziemlich routiniert, sodass Dominik, Matthias und Angel zur gleichen Zeit in die Wechselzone kamen. Auf dem Rad konnte Matthias seine Stärke am Berg auspielen und fuhr seiner Radgruppe davon. Dominik schoss sich mit seiner Radgruppe auf den ersten 20 km ab. Danach wurde er durchgereicht, sodass er den Windschatten der Mädchen suchen musste, welche 15 Minuten früher gestartet waren. Angel und Manuel fuhren die meiste Zeit auf der Radstrecke zusammen und leisteten gute Teamarbeit auf dem Rad.

Beim Laufen konnte Matthias seine Laufstärke unter Beweis stellen. Angel zündete mal wieder den spanischen Turbo und überholte Dominik bereits auf dem ersten Kilometer. Insgesamt kam das 2. Team der Lemminge auf den 10. Platz und sogar in der Gesamtwertung vor den Rivalen des SSC Karlsruhe.

20160709_190938Die Lemming Mädels gingen top aufgestellt in das Ligafinale. Franzi und Lisa schwammen gut. Lisa gelang ein sehr schneller Wechsel und durch ihre gute Radperformance konnte sie weiter nach vorne fahren. Franzi konnte beim Laufen mal wieder überzeugen und dabei viele weitere Plätze gut machen. Charlotte war wie gewohnt konstant und souverän in allen Disziplinen unterwegs. Katja lieferte, durch eine Krankheit einige Tage zuvor zurück geworfen, einen unter diesen Umständen hervorragenden Wettkampf ab. Alles in allem konnten die Mädels ihr insgesamt bestes Teamergebnis auf dem 12. Platz sichern.

Im Einzelstart gingen Tabea, Saskia, Helen, Laura, Pia und Marcel an den Start und haben einen durchweg erfolgreichen Einzelwettkampf aabgeliefert. Die nicht Lemming Mitglieder Daniel Wiesler und Simon Seitz gingen auch an den Start und konnten dabei erste Triathlonerfahrung sammeln.

Nach einem gelungenen Wettkampf stand dem Feiern anlässlich des Aufstiegs in die 1. Liga und einer erlebnisreichen Saison aller Teams nichts mehr im Wege. Wir mieteten ein paar Zeltplätze am Schluchsee nahe Edmunds Stellplatz und schlugen am Nachmittag unsere Zelte auf. Dank der großen Mühe und der Organisation von Edmund als „Gastgeber“ war für eine stressfreie Atmosphäre gesorgt. Wir grillten am Abend mit mitgebrachtem Salat und Desserts einzelner Teammitglieder und ließen den Abend mit gutem Rothaus Bier und dem ein oder anderen Schlückchen Wein ausklingen.

Einen herzlichen Dank an Jule und Jasmin für das Organisieren des Abschlussfests und vor allem einen großen Dank an Gastgeber Edmund für die Planung des Wochenendes. Wir sind gespannt was die nächste Saison mit sich bringt und freuen uns bereits jetzt auf das nächste Ligafinale am Schluchsee.

Dominik Beck

Teamwettkampf LBS-Triahtlonliga in Erbach

Mit einer ausgeklügelten, taktischen Vorbereitung und einer und von den verschiedensten Gönnern zusammengeliehenen High-End Radaustattung reisten am vergangenen Sonntag drei Lemming-Teams zum Team-Wettkampf der LBS-Triathlon Liga in Erbach.

Im Zweitligateam wurde, nach dem geplatzten Traum vom Sieg im letzten Jahr, alles aufgeboten, was der aktuelle Kader hergibt, um die Konkurrenz beim Wettkampf über die Sprintdistanz in Schach zu halten. Mit einem Jagdstart in 30s Abständen auf die in der Tabelle höher platzierten Mannschaften startete das Team an 3. Stelle ins Schwimmen, welches zum Erschrecken einiger und zur Freude anderer Lemming-Athleten ohne Neoprenanzug durchgeführt wurde. Die Sorgen verflogen jedoch als die Lemming “Diamant”-Formation, nicht zuletzt durch die souveräne Führungs- und Orientierungsarbeit von Alexander Sutschet, bereits in der T1 das zuvor gestartete Team überholen konnte. Auf dem Rad wurde Daniel Konradi seiner durch die Teamtaktik vorgesehen Rolle als Kamikaze Fahrer – nur 4 der 5 Teammitlieder müssen bei diesem Wettkampfformat das Ziel erreichen – bei der Führungsarbeit gerecht. So entließ er mit dem schnellsten Radsplit der 2. Liga seine Teamkollegen nach getaner Arbeit auf die Laufstrecke. Das einzige noch zuvor gestartete Team in der T2 bereits in Sichtweite, war die Ausgangslage denkbar gut. Mit Exil-Lemming und Laufjoker Henrich Kolkhorst, ergänzt durch Cornelius Goldbeck, Andreas Klein und Alexander Sutschet hatte man hier die vermeintlich, ligaweit schlagkräftigste Truppe beisammen. Bei km 1 wurden das Versprechen eingelöst und das Lemming Team stürmte an die Spitze des Zweitligafeldes, somit bereits mindestens 30s schneller als die in der Tabelle höher platzierten Teams. Mit dem schnellsten Laufsplit der Liga, konnte das Team so am Ende einen 1. Platz mit einiger Luft nach hinten, einfahren.

3. Liga Team mit dynamischem Schwimmstart

Bei den Herren in der 3. Liga stand in der Besetzung Matthias Rosenkranz, Manuel Bauer, Johannes Kohl und Dominik Schreiber abermals eine bewährte Mischung aus Ligaerfahrung und jugendlichem Ehrgeiz an der Startlinie. Die Teamstrategie sollte sich erst im Laufe des Wettkampfs entscheiden, nachdem es zu Beginn schwierig war die Stärken und Schwachstellen des Teams einzuschätzen. Mit einer soliden, homogenen Schwimmzeit im Mittelfeld der 3. Liga wechselte das Team zum Rad. Hier lies das Team kostbare Minuten liegen, was womöglich durch eine bessere Aufteilung der Führungsarbeit hätte vermieden werden können. Auf der Laufstrecke konnte das Team noch einmal eine seiner Stärken ausspielen. Neulemming Johannes Kohl wurde hier die besondere Ehre zu teil, einem wohl durch die Vordisziplinen etwas angegriffenen Ligaveteran beim Laufen den ein oder anderen Schubs zu erteilen. Letztendlich erreichte das Team eine ordentliche 14. Platz im Mittelfeld der 3. Liga.

Gesamte Lemming-Truppe beim Team-Wettkampf in Erbach

Bei den Damen war mit Lisa Kromm, Saskia Bluhm, Helen Günther und Tabea Schuh ein vom Coach fein abgestimmtes Team mit Stärken sowohl beim Schwimmen, Laufen und Radfahren zusammen gestellt worden. Beim Schwimmen ging die Rechnung durchaus auf und die Damen schwammen auf die mit Vorsprung gestarteten Teams auf. Im anschließenden Rad- und Laufpart musste das Team dem unterschiedlichen Leistungsniveau und Erfahrungschatz der Starterinnen in den Teildisziplinen Tribut zollen. Nichtsdestotrotz gelang ein, gerade im Teamwettkampf nicht einfach zu meisternder, reibungsloser Wettkampfablauf und somit die Bereicherung um eine Erfahrung mit einem neuen Wettkampfformat für die Ligadebütantinnen.

Ergebnisse 2. Liga: http://baden-wuerttembergischer-triathlonverband.de/wp-content/uploads/2016/06/EB_Liga2_Team.pdf

Ergebnisse 3. Liga: http://baden-wuerttembergischer-triathlonverband.de/wp-content/uploads/2016/06/EB_Liga3_Team.pdf

Ergebnisse Damenliga: http://baden-wuerttembergischer-triathlonverband.de/wp-content/uploads/2016/06/EB_Frauenliga_Team.pdf

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